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Briefwechsel 1929-1966
Buch
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Fachbuch
2012

Briefwechsel 1929-1966

ISBN
EAN
978-3-16-150981-0
9783161509810
Artikel-Nr.
5VG5NKZ
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Für den üblichen Blick auf die Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts dürfte es eine Überraschung sein: Rudolf Bultmann und Paul Althaus führten seit 1929 einen sachlich und persönlich intensiven Briefwechsel. Die beiden politisch, kirchlich, theologisch und exegetisch so unterschiedlich positionierten Forscher nehmen sich darin Kernthemen lutherischer Theologie im 20. Jahrhundert vor: Anthropologie und Sünde, Schuld und Rechtfertigung, Grund und Gegenstand des Osterglaubens, den Zusammenhang der Auferstehung Jesu mit seinem Kreuz und mit der Auferstehung der Gläubigen. Auch in die Entmythologisierungs-Debatte schaltet sich Althaus ein und diskutiert mit Bultmann die Grenze des Mythischen, das Offenbarungs- und das Schriftverständnis. Von besonderem Interesse ist der Einfluss der NS-Zeit auf die Korrespondenz. Nur im Jahr 1933, da die Situation noch offen scheint, wird Politik im Hinblick auf Kirche und Ethik explizit erörtert, wobei überraschende Äußerungen zu Eugenik und Sterbehilfe fallen. Die komplexen Argumentationen der beiden Theologen zeugen von einem respektvollen, immer freundschaftlicher werdenden Ringen um die gemeinsame Sache. Eine Einigung herbeizuführen oder den je anderen zu überzeugen, war nicht das vorrangige Ziel. Vielmehr scheint beide der theologische Eros zu treiben, sich durch die Kritik des anderen zu sorgfältigerer Fassung der eigenen Theologie zu zwingen. Matthias Dreher und Gotthard Jasper ergänzen die Edition der Korrespondenz und mehrerer Quellen-Texte im Anhang durch eine historische Hinführung und einen theologischen Kommentar.

Für den üblichen Blick auf die Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts dürfte es eine Überraschung sein: Rudolf Bultmann und Paul Althaus führten seit 1929 einen sachlich und persönlich intensiven Briefwechsel. Die beiden politisch, kirchlich, theologisch und exegetisch so unterschiedlich positionierten Forscher nehmen sich darin Kernthemen lutherischer Theologie im 20. Jahrhundert vor: Anthropologie und Sünde, Schuld und Rechtfertigung, Grund und Gegenstand des Osterglaubens, den Zusammenhang der Auferstehung Jesu mit seinem Kreuz und mit der Auferstehung der Gläubigen. Auch in die Entmythologisierungs-Debatte schaltet sich Althaus ein und diskutiert mit Bultmann die Grenze des Mythischen, das Offenbarungs- und das Schriftverständnis.Von besonderem Interesse ist der Einfluss der NS-Zeit auf die Korrespondenz. Nur im Jahr 1933, da die Situation noch offen scheint, wird Politik im Hinblick auf Kirche und Ethik explizit erörtert, wobei überraschende Äußerungen zu Eugenik und Sterbehilfe fallen.Die komplexen Argumentationen der beiden Theologen zeugen von einem respektvollen, immer freundschaftlicher werdenden Ringen um die gemeinsame Sache. Eine Einigung herbeizuführen oder den je anderen zu überzeugen, war nicht das vorrangige Ziel. Vielmehr scheint beide der theologische Eros zu treiben, sich durch die Kritik des anderen zu sorgfältigerer Fassung der eigenen Theologie zu zwingen.Matthias Dreher und Gotthard Jasper ergänzen die Edition der Korrespondenz und mehrerer Quellen-Texte im Anhang durch eine historische Hinführung und einen theologischen Kommentar.
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Herausgeber/-innen
Biografie
Geboren 1884 in Wiefelstede; Studium in Tübingen, Berlin und Marburg; 1910 Promotion; 1912 Habilitation; 1916 a.o. Professor in Breslau; 1920 als Nachfolger Wilhelm Boussets o. Professor in Gießen; 1921 bis zur Emeritierung im Jahre 1951 o. Professor für Neues Testament in Marburg; gestorben 1976.
Herausgegeben von
Biografie
Geboren 1970; Studium der Evangelischen Theologie in Erlangen, Wien und Marburg, Kirchliches Examen; 2004 Promotion; Referent für Homiletik und Kasualien am Gottesdienst-Institut der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nürnberg.
Herausgegeben von
Biografie
Geboren 1934; Studium der Geschichte, Geographie und lateinische Philologie in Tübingen; 1960 Promotion; seit 1969 ordtl. Professor für Politikwissenschaft in Münster; seit 1974 an der Universität Erlangen-Nürnberg; seit 2002 emeritiert; Arbeit an einer Biographie über Paul Althaus; Verwalter seines Nachlasses.
Autor/-in
Biografie
(1888-1966) Studium in Tübingen und Göttingen; 1913/1914 Promotion und Habilitation; Hilfssanitäter und Heerespfarrer im I. Weltkrieg; ab 1919 o. Prof. für Systematische Theologie an der Universität Rostock; von 1925 bis zu seiner Emeritierung 1956 o. Prof. für Systematische Theologie und neutestamentliche Exegese an der Universität Erlangen; 1932 - 1964 Universitätsprediger in Erlangen.
Publikation
Deutschland
01.04.2012
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Sprache
Deutsch
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Hardcover
Leinen
140 Seiten
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