search-white-svg
Meine Position
i
Ein Tipp vom Eldar Team
Je mehr Sie bestellen, desto grösser Ihr Rabatt
Lieferbar
Der Konzern als Finanzintermediär
Buch
Buch
Fachbuch
1991

Der Konzern als Finanzintermediär

ISBN
EAN
978-3-409-14029-4
9783409140294
Artikel-Nr.
5VQ6775
Kostenloser Versand
Rabatt
-8.8
%
CHF 73.00
CHF
66.55
Anzahl
1
Maximale
Lieferzeit
20
Arbeitstage
Freitag
31.12.2021
speech-bubble-svg Beschreibung
Dies ist ein wichtiges Buch für die Theorie der Finanzmärkte und die Zukunft der Finanzintermediation. Wir erleben derzeit an den Märkten, daß Banken mehr und mehr aus den Kreditketten herausfallen, ein Prozeß, der unter dem Schlagwort "disintermediation" bekannt wurde. Das bedeutet, daß Konzernzentralen mehr und mehr in die Rolle von Banken schlüpfen, zumindest was den Kredit betrifft. Die Senkung der Kreditkosten, die man sich davon verspricht, wird freilich in der Regel mit einer Erhöhung der Eigenkapitalkosten der betreffenden Konzerne erkauft. Diese Beobachtung, die derzeit noch als Randerscheinung gewertet werden kann, wirft doch mit die ganz grundsätzliche Frage auf, wie denn der Finanzintermediär der Zukunft aussieht, hieße er nun "Bank" oder "Konzernzentrale". Eugen Löffler wirft diese Frage in aller Radikalität theoretisch und auf der Grundlage alles verfügbaren empirischen Materials auf. Seine Lösung ist einmal der sogenannte offene Konzern, zum anderen ein neuer Typ einer Finanzholding, wie sie etwa von Kohlberg, Kravis und Roberts verkörpert wird. Ich glaube, daß es noch andere Lösungen für die effiziente Finanzintermediation gibt. Das Verdienst dieser Arbeit liegt freilich auch weniger in der Lösung des Problems, als in seiner theoretisch sauberen Präsentation. Hier, wie so oft, ist die richtige Problemstellung schon der größte Teil der Problemlösung. WOLFRAM ENGELS Vorwort Die vorliegende Arbeit wurde im wintersemester 1989/90 vom Fach bereich Wirtschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Uni versität in Frankfurt am Main als Dissertation angenommen. Mein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Dr.
feather-svg
Stichwörter
search-svg
Märkte
search-svg
Organisation
search-svg
Wirtschaft
search-svg
Wirtschaftswissenschaft
search-svg
Ökonomie
Zielgruppe
Research
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung.- 1.1. Konzern und Finanzintermediation: Problemüberblick und theoretischer Kontext.- 1.2. Gang der Untersuchung.- 2. Der Konzern als Anbieter von Finanzdienstleistungen.- 2.1. Die Bedeutung der Absatzfinanzierung.- 2.1.1. Formen und Ausmaß der Absatzfinanzierung.- 2.1.2. Absatzfinanzierung als theoretisches Problem.- 2.2. Komparative Kreditvergabekosten von Banken und Lieferanten.- 2.2.1. KreditwUrdigkeitsprüfung und Schuldnerkontrolle.- 2.2.1.1. Überlegenheit spezialisierter Finanzintermediäre.- 2.2.1.2. Die japanischen Handelskonzerne als Finanzintermediäre.- 2.2.1.3. Lieferantendarlehen.- 2.2.2. Sicherheitenverwertung.- 2.3. Transaktionskostenvorteile der Koppelung von Absatz und Finanzierung.- 2.3.1. Absatzfinanzierung auf vollkommenen Märkten.- 2.3.2. Kapitalmarktunvollkommenheiten und Absatzfinanzierung.- 2.3.2.1. Absatzfinanzierung als Diversifikation von Nichtbanken in den Finanzdienstleistungsbereich.- 2.3.2.2. Kooperationsprobleme zwischen Herstellern und Banken bei der Absatzfinanzierung.- 2.3.3. Preisdifferenzierung auf unvollkommenen Produktmärkten.- 2.3.4. Financial engineering als integraler Bestandteil der Absatzleistung im Anlagenbau.- 2.4. Finanzierung als Instrument zur Begrenzung opportunistischen Verhaltens im Absatzbereich.- 2.4.1. Koordination von Liefer- und Abnahmerisiken.- 2.4.2. Selbstbindung des Herstellers gegenüber dem Händler.- 3. Konzerninterne Intermediation.- 3.1. Reduktion des Intermediationsbedarfs durch konzerninternen Saldenausgleich.- 3.1.1. Konzernclearing.- 3.1.2. Devisennetting.- 3.2. Zur theoretischen Begründung der Internalisierung von Finanzdienstleistungen.- 3.2.1. Transaktionskosten des Fremdbezugs beim Konzern-Cash management.- 3.2.2. Economies of scope.- 3.2.3. Corporate banking als Agency-Problem.- 4. Disintermediation über den Kapitalmarkt.- 4.1. Disintermediation und Verbriefung: eine Begriffsklärung.- 4.2. Entwicklung und Erscheinungsformen der Disintermediation.- 4.2.1. Industrieclearing.- 4.2.2. Commercial paper.- 4.2.3. Anleihefinanzierung.- 4.3. Disintermediation: eine theoretische und historische Relativierung.- 4.4. Banken und Kapitalmärkte als alternative Intermediationsformen: zur Ökonomie der Disintermediation.- 4.4.1. Relative Kosten der Bankenintermediation.- 4.4.1.1. Regulierungskosten.- 4.4.1.2. Bonitätsprobleme im Bankensektor.- 4.4.2. Veränderungen im Intermediationsbedarf.- 4.4.2.1. Unternehmen als Intermediäre.- 4.4.2.2. Institutionalisierung der Kapitalmärkte.- 4.4.3. Vervollkommnung der Kapitalmärkte.- 4.4.3.1. Transaktionskostensenkung durch Deregulierung.- 4.4.3.2. Integration und Vervollständigung der Märkte.- 4.4.3.3. Erweiterung des Kapitalmarktzugangs.- 5. Internalisierung von Kapitalmarktfunktionen.- 5.1. Transaktionskostentheorie und Finanzintermediation.- 5.2. Der Konzern als interner Kapitalmarkt.- 5.2.1. Die Kontrolleffizienz funktionaler und divisionaler Organisation.- 5.2.2. Williamsons Theorie des konglomeraten Konzerns.- 5.3. Konzern und Theorie der Finanzintermediation.- 5.3.1. Diversifikation und Kontrolle: Diamonds Modell der Finanzintermediation.- 5.3.2. Konzern und delegierte Kontrolle.- 5.4. Organisationsversagen interner Kapitalmärkte.- 5.4.1. Marktrationalität, Agency-Probleme und Entscheidungspsychologie.- 5.4.2. Marktsanktion und administrative Kontrolle.- 5.4.2.1. Definitive vs. diskretionäre Verhaltenssanktion.- 5.4.2.2. Das Fehlen von Marktwertinformationen für Kapitalallokation und Performance-Kontrolle.- 5.4.2.3. Ineffiziente Kontrollniveaus.- 5.5. Konsequenzen für die Konzernorganisation.- 5.5.1. Trennung von Entscheidung und Kontrolle.- 5.5.2. Notwendigkeit spezialisierter Führungs- und Kontrollstrukturen.- 5.5.3. Anteilsdekonzentration.- 6. Leveraged buyouts und delegierte Kontrolle.- 6.1. Die neuen Konglomerate.- 6.2. Zur Effizienz delegierter Kontrolle bei Leveraged buyouts.- 6.2.1. Interessenkongruenz durch Anteilsbesitz und Reputationseffekte.- 6.2.2. Finanzielle vs. industrielle Kontrolle.- 6.3. Leveraged buyouts und ein Lebenszyklus der Finanzierung.- 6.3.1. Das Verschuldungspotential bei Leveraged buyouts.- 6.3.2. Die börsennotierte Aktiengesellschaft im Lebenszyklus der Finanzierung.- 6.4. Leveraged buyouts und die Lösung des Kontrollproblems in Publikumsaktiengesellschaften.- 7. Der offene Konzern als Lösung des Kontrollproblems in der Publikumsaktiengesellschaft.- 7.1. Das Kontrollproblem in der Publikumsaktiengesellschaft.- 7.1.1. Die prekäre Position der Aktionäre.- 7.1.2. Zur Effizienz der Marktkontrolle des Managements.- 7.1.2.1. Produkt- und Managermarkt.- 7.1.2.2. Der Markt für Unternehmenskontrolle.- 7.1.2.2.1. Das institutionelle Umfeld in Deutschland.- 7.1.2.2.2. Free rider-Probleme der Managementkontrolle durch Takeover.- 7.1.2.2.3. Transaktionskosten der Unternehmensübernahme.- 7.1.2.3. Konsequenzen für die Reformbedürftigkeit der Aktiengesellschaft.- 7.1.3. Aktienverkauf und Managementkontrolle.- 7.1.4. Probleme regelgeleiteter Kontrolle.- 7.1.4.1. Zur komparativen Kontrolleffizienz von Eigen- und Fremdkapital.- 7.1.4.2. Ausschüttungs- und Kapitalentzugsregeln.- 7.2. Kapitalentzug durch Anteilsrückkauf: das Open end-Prinzip Roths.- 7.2.1. Die offene Aktiengesellschaft.- 7.2.2. Das Liquiditätsproblem.- 7.2.3. Das Bewertungsproblem.- 7.3. Kapitalentzug durch Anteilstausch: der offene Konzern.- 7.3.1. Anteilstausch und Managementkontrolle.- 7.3.2. Abwanderung und Widerspruch im offenen Konzern.- 7.3.3. Zur Konzernverfassung im offenen Konzern.- 7.3.4. Offener Konzern und Markt für Unternehmenskontrolle.- 7.3.4.1. Aktionäre als Raider.- 7.3.4.2. Spin-off durch Anteilstausch.- 7.3.4.3. Verhinderung marktwertvernichtender Akquisitionen.- 7.3.5. Aktienrechtliche Umsetzung des offenen Konzerns.- 8. Zusammenfassung.
feather-svg
Herausgeber/-in
Publikation
Deutschland
01.01.1991
speech-bubble-svg
Sprache
Deutsch
book-svg Format
Softcover
234 Seiten
24 cm
(Höhe)
17 cm
(Breite)
442 g
(Gewicht)
package-svg Versand
Kostenloser Versand: Schweiz & Liechtenstein
Für den Versand nach Deutschland oder Frankreich werden die Versandgebühren der Schweizerischen Post berechnet. Diese werden Ihnen im Warenkorb für Ihre gesamte Bestellung berechnet.
credit-card-svg Zahlungsarten
payment-einzahlungsschein payment-twint payment-mastercard payment-visa payment-american-express
Bestellen Sie einfach auf Rechnung oder bezahlen Sie bequem und gebührenfrei mit Twint oder Kreditkarte.
subcategories-svg
Passende Themen
Unterkategorie
Betriebswirtschaft
arrow-right-top-svg
Zurück
Zum Start
S
SPIEGEL Bestseller
Hauptkategorie