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Die Bemessung des Inkommensurablen.
Buch
Buch
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Fachbuch
2012

Die Bemessung des Inkommensurablen.

Wege zur Bestimmung des Ersatzes immaterieller Schäden am Beispiel des Schmerzensgelds.

Kollektion

Schriften zum Bürgerlichen Recht

ISBN
EAN
978-3-428-13750-3
9783428137503
Artikel-Nr.
5VG5984
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05.08.2021
speech-bubble-svg Beschreibung
Eine nicht verstummende öffentliche Diskussion über die angemessene Höhe von Schmerzensgeldern zeigt, dass an deren gerichtliche Bemessung besondere Gerechtigkeitserwartungen geknüpft werden. Diese Kontroversen werfen die Frage auf, ob das deutsche Schadensersatzrecht gegenwärtig die Bemessung von Schmerzensgeldern in Fällen des § 253 BGB nicht nur inhaltlich, sondern auch in Bezug auf die konkret ausgeurteilten Summen nachvollziehbar steuert. Eine Analyse der einschlägigen Rechtsprechung zeigt dabei nicht nur große Differenzen der relevanten Bemessungskriterien, sondern auch erhebliche Varianzen der ausgeurteilten Schmerzensgelder, selbst innerhalb sich stark ähnelnder Fallgruppen. Dieser Befund legt eine Untersuchung der Frage nahe, ob auf der Basis des § 253 überhaupt eine hinreichend exakte Zumessung von Schmerzensgeld möglich ist und welche Konsequenzen sich aus der Unmöglichkeit einer »sauberen« Bemessung für das geltende Recht und für mögliche Reformen des Schadensrechts ergeben.
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung und Problemstellung B. Wird der immaterielle Schaden sauber bemessen? Dogmatische Grundlagen – Die Praxis – Bewertung der Ergebnisse und offene Fragen C. Kann der immaterielle Schaden sauber bemessen werden? Berechnung nach dem Ausgleichsgedanken – Berechnung unter Ein- oder Ausschluß von Genugtuungsaspekten – Berechnungen unter Präventionsgesichtspunkten – Konsequenzen und offene Fragen D. Muß der immaterielle Schaden sauber bemessen werden? – Wege aus dem Dilemma Verfassungsrechtliche Anforderungen? – Kern des Problems: Auflösung des Inkommensurabilitätsparadoxes – Nochmals: Die Dogmatik des Schmerzensgelds – Problemlösungsvorschlag de lege lata – Verzicht auf die Präzisionsperspektive. Das Judiz als Maßstab – Problemlösungen de lege ferenda E. Ergebnisse Literatur- und Sachwortverzeichnis
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Herausgeber/-in
Autorenporträt
David von Mayenburg wurde 1968 in München geboren. Er studierte zunächst Geschichtswissenschaften in München und nach Erwerb des Magistergrades 1995 Rechtswissenschaften in Bonn. Nach Absolvierung des Assessorexamens 2004 wurde er 2005 in Bonn zum Dr. iur. promoviert. Für seine Promotionsschrift erhielt er 2006 den "Preis des Italienischen Staatspräsidenten". Er ist seit 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche und rheinische Rechtsgeschichte der Universität Bonn.
Publikation
Deutschland
15.02.2012
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Sprache
Deutsch
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Softcover
160 Seiten
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Zivil- und Zivilprozessrecht
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