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Die Macht der Meme
Buch
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Sachbuch
2010

Die Macht der Meme

oder Die Evolution von Kultur und Geist [Mit einem Vorwort von Richard Dawkins]

ISBN
EAN
978-3-8274-1601-8
9783827416018
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GPNQWE
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speech-bubble-svg Beschreibung
Wir Menschen sind erstaunliche Wesen. Unsere Körper sind in der Evolution - genau wie die aller Tiere - durch natürliche Selektion entstanden, und doch unterscheiden wir uns von sämtlichen anderen Geschöpfen in vielfältiger Weise. Wir nutzen Sprache zur Kommunikation. Wir führen Kriege, glauben an Religionen, bestatten unsere Toten und sind bei Sex-Themen peinlich berührt. Wir sehen fern, fahren Auto und essen Eis. Warum sind wir so anders? Als einzige Vertreter unter den Tieren vermögen Menschen andere zu imitieren und können so Ideen, Angewohnheiten, Fähigkeiten, Verhaltensweisen, Erfindungen, Lieder und Geschichten untereinander kopieren. All das sind Meme, ein Begriff, den Richard Dawkins 1976 am Ende seines Buches Das egoistische Gen geprägt hat. Wie Gene sind auch Meme Replikatoren; sie wetteifern darum, in so viele Gehirne wie möglich zu gelangen, und diese Konkurrenz der Meme hat unseren Geist und unsere Kultur geformt, so wie die natürliche Selektion unsere Körper modelliert hat. Wir Menschen sind, wozu die Meme uns gemacht haben: Wir sind allesamt Mem-Maschinen. Ist die Analogie zwischen Memen und Genen überhaupt hilfreich? Führt sie uns weiter - zu starken neuen Theorien, die tatsächlich etwas Wichtiges erklären? Diese Fragen wirft Richard Dawkins in seinem Vorwort zu dem Buch auf, und seiner Ansicht nach gewinnt Susan Blackmore eben hier eigene Statur. >Sie gewöhnt uns zunächst mit einigen faszinierenden Denkanstößen an den memetischen Stil der Argumentation. Warum reden wir so viel? Warum können wir nicht aufhören zu denken? Warum schwirren uns bestimmte Melodien im Kopf herum und quälen uns bis zur Schlaflosigkeit? Ihre Antwort leitet sie in allen Fällen auf die gleiche Weise ein: "Stellen Sie sich eine Welt voller Gehirne vor, in der es weitaus mehr Meme gibt, als unterkommen können. Nun fragen Sie sich: Welche Meme werden mit größerer Wahrscheinlichkeit einen sicheren Unterschlupf finden und weiter gegeben werden?" Die Antwort ist einleuchtend, und sie verhilft uns zu einem besseren Verständnis unserer selbst. Susan Blackmore geht geduldig und geschickt weiter vor und wendet dieselbe Methode auf immer tiefgründigere und interessantere Probleme an. Wozu ist Sprache da? Was zieht uns an unseren Geschlechtspartnern an? Warum sind wir nett zueinander? Waren Meme die Triebfeder für die rasche, massive und erstaunliche evolutionäre Vergrößerung des menschlichen Gehirns?
Inhaltsverzeichnis
1. Seltsame Geschöpfe 2. Der universelle Darwinismus 3. Die Evolution der Kultur 4. Aus der Memperspektive 5. Drei Probleme mit Memen 6. Das große Gehirn 7. Die Ursprünge der Sprache 8. Koevolution von Memen und Genen 9. Die Grenzen der Soziobiologie 10. "Ein Orgasmus rettete mein Leben" 11. Sex in der modernen Welt 12. Eine memetische Theorie des Altruismus 13. Der Altruismustrick 14. Meme des New Age 15. Religionen als Memplexe 16. Ins Internet 17. Der ultimative Memplex 18. Aus dem Memrennen hinaus
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Herausgeber/-innen
Übersetzt von
Autorenporträt
>Jede Theorie verdient ihre beste Darstellung, und eben dies ist Susan Blackmore für die Theorie der Meme gelungen ... Ich bin hocherfreut, ihr Buch zu empfehlen.
Zielgruppe
Popular/general
Leserkritik

Gut verständlich geschrieben, auch für Laien faszinierend. (ekz-Informationsdienst)

sehr verständlich und leicht lesendes Buch. (...) lesenswert und interessant. (media-mania.de)

Susan Blackmores Die Macht der Meme bietet alles, was ein wissenschaftliches Buch populär macht: persönlich gefärbte Anekdoten, eine anschaulich dargestellte, flott geschriebene Theorie, die von einer zentralen These ausgeht und hier und da ein bisschen Kulturkritik mit einfließen lässt. (literaturkritik.de)

Susan Blackmore schreibt leichtfüßig und witzig. Sie kennt sich nicht nur in Biologie und Psychologie gut aus. (Natur & Kosmos)

Der Autorin gelingt es durch ihre angenehm lockere Sprache und einprägsame Beispiele, die auf den ersten Blick seltsam anmutende These von den sich selbst replizierenden Informationseinheiten nachvollziehbar zu machen. Sie provoziert zum Nachdenken, indem sie scheinbare Selbstverständlichkeiten hinterfragt … und kommt dabei zu überraschenden Deutungen. … Fassen wir zusammen: Susan Blackmore ist ein außergewöhnlich spannendes Buch gelungen, das sowohl Laien faszinieren als auch Forschern neue Perspektiven aufzeigen kann. (Pro Zukunft)

Studenten der Psychologie, Soziologie, Anthropologie, Kommunikationswissenschaften und Wirtschaft werden ihr Buch als Schatztruhe voller Forschungsideen empfinden. amazon.de Ein originelles Buch. (Bild der Wissenschaft)

Bemerkenswert! (Times Literary Supplement)

Jede Theorie verdient ihre beste Darstellung, und eben dies ist Susan Blackmore für die Theorie der Meme gelungen (...) Ich bin hocherfreut, ihr Buch zu empfehlen. (Richard Dawkins)

Jeder, der hofft - oder fürchtet -, dass sich die Memetik zu einer Wissenschaft der Kultur entwickelt, wird in dieser sicher angelegten Erkundung ihrer Perspektiven einen wahren Augenöffner finden. (Daniel Dennett)

Blackmore (...) legt diese Theorie in sehr geschliffenem Stil dar, mit Beispielen und Anekdoten, die lebendig, informativ und manchmal geradezu charmant sind. Dies ist eines jener seltenen Wissenschaftssachbücher, die eine neue Theorie für den Laien präsentieren, aber zugleich originäre Ideen für eine wissenschaftliche Debatte liefern. Diese Veröffentlichung ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Wissenschaft der Memetik erwachsen geworden ist. (Library Journal)

Gut geschrieben und sympathisch, liefert dieses provokative Buch eine überzeugende (...) Argumentation für das Konzept der Meme und für die Bedeutung seiner Auswirkungen auf die menschliche Kultur. (Publishers Weekly)

Publikation
Deutschland
06.05.2010
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Deutsch
Englisch
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Softcover
414 Seiten
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