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Die Torheit der Regierenden
Buch
Buch
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Fachbuch
2001

Die Torheit der Regierenden

Von Troja bis Vietnam

ISBN
EAN
978-3-596-15394-7
9783596153947
Artikel-Nr.
5EZRY99
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07.10.2021
speech-bubble-svg Beschreibung
Barbara Tuchman untersucht die vielleicht faszinierendste Paradoxie der Geschichte: die Verwirklichung einer Politik, die dem Eigeninteresse der Regierenden entgegensteht. Sie führt den Leser an vier entscheidende Schauplätze. Der erste ist der Trojanische Krieg. Gegen göttliche Omen und Beschwörungen aus den eigenen Reihen handelnd, ziehen die Trojaner das Pferd in ihre Mauern und verurteilen sich selbst zum Untergang. Das hölzerne Pferd ist das Symbol eines Wahns, der heute existenzgefährdend geworden ist. Die sechs Jahrzehnte päpstlicher Torheiten stellt sie im zweiten Abschnitt vor: Korruption, Amoral und Machthunger, die hochmütige Nichtachtung aller Proteste und Klagen, die zum Protestantismus und zu den Religionskriegen führten. Im dritten Kapitel erzählt sie, wie Georg III. und seine Regierung die Beziehungen zu den Siedlern in den amerikanischen Kolonien zerstörten. Die Verblendung der britischen Krone und ihrer Berater machte aus Untertanen Rebellen und besiegelte den Verlust eines Kontinents. Und schließlich analysiert sie Amerikas Verwicklung in Vietnam - von Franklin D. Roosevelts zögernder Unterstützung des französischen Kolonialismus in Indochina über die unsinnige Domino-Theorie bis zu Lyndon B. Johnsons törichtem Bestehen auf einem militärischen Sieg und der kaum verhüllten Niederlage der USA.
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Herausgeber/-in
Biografie
Barbara Tuchman (1912-1989) war eine amerikanische Historikerin und Bestsellerautorin. Für ihr Buch »August 1914« wurde sie mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet. Ihre Werke gelten als moderene Klassiker der erzählenden Geschichtsschreibung. Weitere Bücher der Autorin im FISCHER Taschenbuch: »Bibel und Schwert.« (Bd. 15265), »Der erste Salut« (Bd. 15264), »Die Torheit der Regierenden« (Bd. 15394).
Autorenporträt
Barbara Tuchman

Barbara Tuchman (1912-1989) war eine amerikanische Historikerin und Bestsellerautorin. Für ihr Buch »August 1914« wurde sie mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet. Ihre Werke gelten als moderene Klassiker der erzählenden Geschichtsschreibung. Weitere Bücher der Autorin im FISCHER Taschenbuch: »Bibel und Schwert.« (Bd. 15265), »Der erste Salut« (Bd. 15264), »Die Torheit der Regierenden« (Bd. 15394).

Leserkritik

Auch in den Fällen politischer Torheit, die sie ausgewählt hat und deren Folgen sie beschreibt, fühlt sich der Leser einbezogen und betroffen. Auch wenn die Geschichte vom Trojanischen Pferd jeder historischen Grundlage entbehrt, wird in deren Wiedergabe deutlich, welche katastrophalen weit reichenden Folgen ein solches Fehlverhalten etwa in unserer Zeit gehabt hätte. Wie das Fehlverhalten und die Inkompetenz, die Machtgier und Verderbtheit zahlreicher Renaissancepäpste schließlich zur Spaltung der Christenheit und zahllosen blutigen Kriegen führten, beschreibt Tuchman im folgenden Kapitel. Sie schildert, wie die Päpste die Anschauungen und den Lebensstil der >>räuberischen Fürsten<< der italienischen Stadtstaaten der Epoche übernahmen, deren Habgier und Verschwendungssucht nacheiferten und alle Rufe nach Reform der Kirche überhörten. Sixtus IV. (1414-84) aus der Familie della Rovere war ein >>herrschsüchtiger, unerbittlicher Charakter<<, wie Tuchman schreibt, der während seiner Amtszeit nur ein Ziel hatte: sich und seine Familie zu bereichern. Innozenz VIII. (1432-92) gelangte nur durch einen Zufall auf den Papstthron. Der Charakter Alexanders VI. (1431?-1503) wird als verderbt beschrieben. Dieser aus der Borgia-Familie stammende Papst hatte zahlreiche Mätressen und sieben Kinder und hatte seine Papstwürde durch Bestechung erlangt. Sein Sinnen richtete sich mehr auf die Politik als die Religion, und auch er verwandte keinen Gedanken an notwendige Reformen. Auch Julius II. (1443-1513) war mehr Machtpolitiker als geistlicher Vater, selbstherrlich und unerbittlich. Papst Leo X. (1475-1521), ein Medici, war zu sehr damit beschäftigt, seine Macht und seine Stellung zu genießen, als sich wichtigeren Aufgaben zu widmen. Klemens VII. (1478-1534) wurde ein Opfer der politischen Verhältnisse und seiner Unentschlossenheit. Als er Frankreich und Habsburg-Spanien gegeneinander ausspielen wollte, verscherzte er es sich mit beiden Mächten. Unter seiner Ägide kam es 1527 zum Sacco di Roma, der Plünderung und blutgierigen Zerstörung Roms. In einem weiteren Kapitel untersucht Tuchman, wie es dazu kam, dass Großbritannien seine Kolonie in Nordamerika verlor. Sie beschreibt die politische Situation in Großbritannien, wo die herrschenden Kreise mit Arroganz und ohne jeglichen politischen Weitblick agierten und einen ganzen Kontinent wegen ihrer Rechthaberei verloren. Im letzten Kapitel liefert Tuchman eine hervorragende Zusammenfassung der Entwicklung des Vietnamkrieges. Immer wieder hatten Berater davor gewarnt, sich in diesem Teil der Welt politisch und militärisch zu verstricken, zumal die USA in Asien als Befürworter der Unabhängigkeit der Völker geachtet waren; dennoch ließen sie sich zu einem militärischen Eingreifen bewegen.

Publikation
Deutschland
6. Auflage -
01.12.2001
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Sprache
Deutsch
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Softcover
560 Seiten
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