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Gleitklauseln im Geld- und Kapitalverkehr
Buch
Buch
Fachbuch
1980

Gleitklauseln im Geld- und Kapitalverkehr

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ISBN
EAN
978-3-409-41071-7
9783409410717
Artikel-Nr.
YPQ5KRE
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Der Gesetzgeber hat in ¿ 3 des Wahrungsgesetzes die Giiltigkeit von Gleitklauseln in Vertragen unter Genehmigungsvorbehalt gestellt. Das ist schon eine besondere Merk¿ wiirdigkeit. Bei Streitigkeiten iiber Vertrage wird der Richter den Vertrag danach auslegen, was die Parteien gewoIlt haben. In diesem FaIle ist ihm dies ausdriicklich untersagt. Mehr noch: Die vertragschliegenden Parteien werden daran gehindert, das, was sie eigentlich wollen, auch vertraglich zu prazisieren. Begriindet wird die Vorschrift damit, dag man so die Zerriittung des Geldwesens verhindern konne. Der Autor zeigt iiberzeugend, dag diese Begriindung nicht stimmt: Das Verbot von Indexklauseln ist vielmehr der Versuch der Obrigkeit, die Zerriittung des Geldwesens vor den Biirgern zu verschleiern. Die Nichtzulassung. von Indexklauseln auf Geld- und Kapitalmarkten wird seit lange¿ rem leidenschaftlich diskutiert. Das ist kein Wunder. Die Welt des Kapitalverkehrs wiirde ganz anders aussehen, wenn Indexklauseln verbreitet waren. Der Autor unter¿ sucht diese Zusammenhiinge sowohl unter einzelwirtschaftlichen als auch unter ge¿ samtwirtschaftlichen Gesichtspunkten. Gesamtwirtschaftlich wiirde eine weitgehende Benutzung von Indexklauseln zwar nicht die Inflation, wohl aber die schad lichen realen Folgen cler Inflation mindern. Einzelwirtschaftlich wiirden auf diese Weise Risi¿ ken beseitigt. Beide - Kapitalanleger wie Kapitalnehmer - konnten sich in vielen Fallen besser stehen. Der Autor zeigt sehr iiberzeugend, d~ der Widerstand gegen Indexklauseln aus dem Bankwesen ganzlich unbegriindet ist. Gerade den Banken wiir¿ den sich durch Indexklauseln neue und lohnende Geschaftsmoglichkeiten erOffnen.
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Wirtschaft
Zielgruppe
Research
Inhaltsverzeichnis
a) Untersuchungsziele.- b) Vorgehensweise.- A. Einschneidende Eingriffe in die Vertragsfreiheit durch die gesetzliche Regelung der Wertsicherungsklauseln.- I. Die Bedeutung des § 3 des Währungsgesetzes.- II. Inkonsequente und schwer überschaubare Trennung zwischen verschiedenen Erscheinungsformen der Gleitklauseln.- 1. Leistungsvorbehalte.- 2. Spannungsklauseln.- 3. Die Vernachlässigung von Analogieschlüssen.- a) Mindestklauseln.- b) Wandelschuldverschreibungen.- 4. Risikenverlagerung durch Verträge mit Preisklauseln.- a) Kostenelements- und Preisgleitklauseln.- b) Kalkulationsrisiken langfristiger Lieferverträge.- c) Preisvorbehaltsklauseln.- 5. Geldsummen- und Geldwertschulden.- 6. Laufzeitabhängige Genehmigung von Gleitklauseln der Mietzinsbestimmung.- 7. Sachwertabhängige Rentenverträge.- 8. Versicherungsverträge und die Vertragsabsichten der Versicherungsnehmer.- III. Zusammenfassung.- B. Folgen des dirigistischen § 3 des Währungsgesetzes.- I. Die Aushöhlung des Verbotes von Gleitklauseln im Geld- und Kapitalverkehr.- 1. Devisentermingeschäfte.- 2. Pensionsgeschäfte.- II. Erzwungenes Ausweichen auf Anlagesubstitute.- III. Rechtsunsicherheit statt Rechtsvertrauen durch strenge Auslegung des Nominalismusprinzips.- 1. Die Normierung von Recheneinheiten und Zahlungsmitteln.- 2. Enteignung durch Verbot von Wertsicherungsklauseln?.- IV. Zusammenfassung.- C. Laufzeitverkürzungen und das Verbot der Wertsicherungsklauseln im Geld- und Kapitalverkehr.- I. Historische Entwicklung der Laufzeiten.- II. Laufzeitverlängerung durch Indexklauseln.- 1. Die Funktionsunfähigkeit des Marktes für langfristiges Fremdkapital.- 2. Wertpapierlaufzeiten in Abhängigkeit von Geldwert und Zins.- III. Die Quantifizierung der erklärenden Variablen der Laufzeitentwicklung.- IV. Zusammenfassung.- D. Indexierungsprobleme außerhalb des Geld- und Kapitalverkehrs.- I. Lohngleitklauseln.- II. Sonderprobleme indexierter Güterpreise am Beispiel einer Indexbindung der Ölpreise.- 1. Die Festlegung des Warenkorbes.- 2. Ölpreisindexierung, eine Lösung mit hohen Risiken.- a) Ölpreisindexierung bei sich ändernder Bedeutung des Öls.- b) Ölpreisindexierung bei Veränderung des Entscheidungsfeldes des Produzenten.- III. Die Beziehung verschiedener Indexklauseln zur ursprünglichen Vertragsabsicht.- IV. Zusammenfassung.- E. Wertsicherungsklauseln — Indikatoren eines zerrütteten Geldwesens.- I. Das Verlangen nach Wertsicherungsklauseln als Folge des Währungsverfalls.- 1. Das brasilianische Beispiel.- 2. Währungsgeschichte — Geschichte des Dirigismus.- II. Der Einfluß der Wertsicherungsklauseln auf verschiedene Geldfunktionen.- 1. Wertsicherungsklauseln und die Zahlungsmittelfunktion des Geldes.- 2. Die Maßgutfunktion des Geldes und ihre Beeinflussung durch Wertsicherungsklauseln.- 3. Die Wertspeicherfunktion des Geldes in einer Wirtschaft mit Wertsicherungsklauseln.- III. Zusammenfassung.- F. Wertsicherungsklauseln — Vorbild eines neuen Geldsystems.- I. Die Aufhebung privatvertraglicher Wertsicherungsklauseln durch warengedecktes Indexgeld.- II. Von den Wertsicherungsklauseln zum Realasset-Geld.- III. Exkurs: Quotageld.- IV. Zusammenfassung.- G. Fehler in der Beweisführung der Gegner und Befürworter von Wertsicherungsklauseln.- I. Banktechnische Einwände gegen Wertsicherungsklauseln.- 1. Einlagenberge der Kreditwirtschaft durch Wertsicherungsklauseln?.- 2. Altsparerschädigung nach Einführung von Wertsicherungsklauseln?.- II. Indexklauseln und Inflation.- 1. Indexklauseln im Zeichen der „Ölflecktheorie“.- 2. Indexklauseln und das außenwirtschaftliche Gleichgewicht.- III. Zusammenfassung.- H. Die Chancen für Umverteilungen durch Indexklauseln im institutionalisierten Kapitalmarkt.- I. Institutionelle Kapitalmarktintermediation und ihre Funktionen im Erklärungsmodell.- 1. Modell des nicht organisierten Kapitalmarktes.- 2. Modell des organisierten Kapitalmarktes.- a) Die automatische Tendenz zur Institutionalisierung des Kapitalmarktes.- b) Schuldnermacht — eine nicht erklärte Größe der Gegner der Wertsicherungsklauseln.- c) Schuldnermacht durch diskriminierende Finanzintermediation.- II. Fehlinterpretation der Wirkungsweise „gespaltener“ Kapitalmärkte.- 1. Anlegerrisiken.- 2. Schuldnerrisiken.- III. Die Bedeutung der „random walk“-Theorie innerhalb des Modells des institutionalisierten Kapitalmarktes.- IV. Zusammenfassung.- I. Die Relativität der Risiken verschiedener Anleihe formen.- I. Das Maßgutrisiko verschiedener Anleiheformen.- 1. Anleiherisiken bei Kalkulation der Gläubiger und Schuldner mit gleichen Maßstäben.- 2. Anleiherisiken bei Kalkulation der Gläubiger und Schuldner mit verschiedenen Maßstäben.- 3. Finanzierungsbedingte Investitionsrisiken trotz Festzinskalkulation..- II. Die Vernachlässigung von Erwartungsdivergenzen.- III. Zusammenfassung.- J. Die Novellierung des § 3 des Währungsgesetzes.- Anlage: Beobachtete und geschätzte durchschnittliche Laufzeiten als Ergänzung zu den Regressionsrechnungen in Abschnitt C, III.- Verzeichnis der Abkürzungen.- Verzeichnis der verwandten Symbole.- Verzeichnis der Abbildungen.- Verzeichnis der Tabellen.- Verzeichnis der benutzten Gesetzestexte.
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Herausgeber/-in
Publikation
Deutschland
01.01.1980
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Sprache
Deutsch
book-svg Format
Softcover
214 Seiten
24 cm
(Höhe)
17 cm
(Breite)
382 g
(Gewicht)
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