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Isolierte Partner
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Fachbuch
2005

Isolierte Partner

Eine vergleichende Analyse von Entscheidungsprozessen unter Krisenbedingungen. Europäische Union und kanadischer Bundesstaat

ISBN
EAN
978-3-531-14527-3
9783531145273
Artikel-Nr.
N26WEG
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Je tiefer und weiter die europäische Integration reicht, desto häufiger entstehen Konflikte um spezifische Interessen einzelner Staaten. Dabei stehen sich nicht nur Staatengruppen gegenüber, sondern zunehmend auch einzelne Staaten allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Wie werden solche Konflikte gelöst, wenn sich einzelne Staaten im politischen Prozess isoliert haben? Eine vergleichende Analyse mit dem föderalen Bundesstaat Kanada gibt Aufschluss über die unterschiedlichen Prozesse der Konfliktlösung und weiteren Integration.
Inhaltsverzeichnis
1 Isolierte Partner in Verbundsystemen.- 1.1 Das desintegrative Potential isolierter Partner.- 1.2 Europäische Union und kanadischer Bundesstaat.- 1.3 Isolierte Partner in der Theorie.- 1.3.1 Isolierte Partner in der “klassischen” Integrationstheorie.- 1.3.2 Isolierte Partner in der Föderalismustheorie.- 1.3.3 Erklärungsproblem isolierte Partner.- 1.4 Untersuchungsansatz und Fallauswahl.- 1.4.1 Konfliktmotivation und -gegenstand.- 1.4.2 Konfliktlösungsmuster und-Strategien.- 1.4.3 Hypothesen.- 1.4.4 Konkretisierung der Fragestellung: Analyseraster.- 1.5 Aufbau der Studie.- 2 Isolierte Partner im kanadischen Föderalismus.- 2.1 Institutioneller Bezugsrahmen und Konfliktentwicklung im kanadischen Föderalismus.- 2.1.1 Kompetenzverteilung.- 2.1.2 Exekutiver Föderalismus und First Minister Conferences (FMCs).- 2.1.3 Vorläufige Beschreibung und Bewertung des kanadischen Föderalismus als Krisen- und Konfliktföderalismus.- 2.1.3.1 Sprachenstreit.- 2.1.3.2 Energiekonflikt.- 2.1.4 Vorläufige Beurteilung.- 2.1.5 Abschließende Überlegungen zur Konflikttypologie und -bearbeitung.- 2.2 Der Verfassungskonflikt mit Québec.- 2.2.1 Ablauf.- 2.2.1.1 Trudeau als verfassungspolitischer agent provocateur.- 2.2.1.2 Die Gegenstrategie der Achterbande.- 2.2.1.3 Nacht der langen Messer.- 2.2.2 Beurteilung.- 2.3 Der Energiekonflikt mit Alberta.- 2.3.1 Ablauf.- 2.3.1.1 Nullsummenspiele.- 2.3.1.2 Showdown.- 2.3.2 Beurteilung.- 3 Isolierte Partner in der Europäischen Union.- 3.1 Isolierte Partner im Integrationsprozess.- 3.1.1 Isolierte Partner als Integrationsbremser.- 3.1.2 Alltagsproblem isolierte Partner.- 3.1.2.1 Konflikte mit Isolierten Partnern im AStV.- 3.1.2.2 Entstehung von Isolation und mögliche Strategien des isolierten Partners.- 3.1.2.3 Desintegrative Folgen: Blockaden und Verwässerung.- 3.1.2.4 Konflikttypen.- 3.1.3 Zwischenfazit.- 3.2 BSE: Der desintegrative spill-over.- 3.2.1 Aufbau des Konfliktpotentials.- 3.2.1.1 Die Handhabung von BSE im Vereinigten Königreich.- 3.2.1.2 Vom Deregulierungs- zum Rinderwahn: Hintergründe der Regierungspolitik.- 3.2.1.3 Der BSE-Diskurs im Vereinigten Künigreich.- 3.2.2 Entwicklung der Auseinandersetzung auf europäischer Ebene.- 3.2.3 “Showdown” in Europa: Das Embargo und die Folgen.- 3.2.4 Reaktionen von Öffentlichkeit und Interessengruppen im VK.- 3.2.5 Desinformation und Pannen als Erklärung des desintegrativen spill-overs.- 3.3 Das Maastrichter Sozialabkommen : Asymmetrischer Kompromiss und “opt-in”.- 3.3.1 Vorgeschichte : Europäische Sozialpolitik und britische Blockaden.- 3.3.2 Konfrontation der Positionen anlässlich der Regierungskonferenz.- 3.3.3 Hintergründe der britischen Ablehnung.- 3.3.3.1 Die Haltung der britischen Interessengruppen.- 3.3.3.2 Das Zustandekommen der Regierungsposition.- 3.3.3.3 Neoliberale Ideologie und Souveränität.- 3.3.4 Der Weg zum asymmetrischen Kompromiss.- 3.3.5 Asymmetrie in der Praxis.- 3.3.6 Das “opt-in” — Ende der Probleme?.- 3.3.7 Fazit: Ideologie, Asymmetrie und institutionelle Sozialisation.- 3.4 Die Europäische Aktiengesellschaft: Blockade und opt-out-Option.- 3.4.1 Entwicklung des Konfliktgegenstandes.- 3.4.2 Spaniens Isolierung.- 3.4.3 Kompromissvorschläge, Druck und Versprechungen.- 3.4.4 Gründe für die spanische Blockadehaltung.- 3.4.4.1 Öffentlichkeit und Interessengruppen.- 3.4.4.2 Pfadabhängigkeiten und verspäteter Neoliberalismus.- 3.4.4.3 Beziehungsstrukturen: Einflüsse des europäischen Umfeldes.- 3.4.5 Die Lösung des Knotens: Mehrebenenverhandlungen und symbolische Politik.- 3.4.6 Fazit.- 3.5 Das Konfliktlösungspotential in der EU.- 3.5.1 Konfliktlösungsstrategien und -muster.- 3.5.1.1 Druck in anderen Politikfeldern.- 3.5.1.2 Informelle Gespräche und Reisediplomatie.- 3.5.1.3 Etablierte und neue Konfliktlösungstechniken.- 3.5.1.4 Mehrebenenverhandlungen.- 3.5.2 Vermittler.- 3.5.3 Konfliktlösungsstrategien im Mehrebenensystem.- 3.5.4 Konfliktlösungen.- 3.5.5 Asymmetrische Kompromisse.- 3.5.6 Fazit: Gewachsenes Konfliktlösungspotential durch doppelte Asymmetrie?.- 3.6 Exkurs: Ansätze eines systematischen Fallvergleichs.- 4 Isolierte Partner und die Zukunft von Verbundsystemen.- 4.1 Gleiche Konfliktpotentiale in unterschiedlichen Kontexten.- 4.2 Strategien und Lösungsmechanismen.- 4.3 Autonomieschonende Integration — in welcher Verfassung?.- 4.4 Isolierte Partner und Integration: Theoretische Implikationen.- 5 Bibliographie.
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Herausgeber/-innen
Autor/-in
Autor/-in
Autorenporträt
Dr. Niels Lange ist Geschäftsführer der Stiftung Westfalen-Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl.
Dr. Thomas O. Hüglin ist Professor für Politikwissenschaft an der Wilfrid Laurier University, Waterloo, Kanada.
Dr. Thomas Jäger ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln.
Zielgruppe
Research
Leserkritik
Je tiefer und weiter die europäische Integration reicht, desto häufiger entstehen Konflikte um spezifische Interessen einzelner Staaten. Dabei stehen sich nicht nur Staatengruppen gegenüber, sondern zunehmend auch einzelne Staaten allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Wie werden solche Konflikte gelöst, wenn sich einzelne Staaten im politischen Prozess isoliert haben? Eine vergleichende Analyse mit dem föderalen Bundesstaat Kanada gibt Aufschluss über die unterschiedlichen Prozesse der Konfliktlösung und weiteren Integration.
Publikation
Deutschland
15.07.2005
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Sprachen
Deutsch
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Softcover
333 Seiten
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