search-white-svg
Meine Position
i
Ein Tipp vom Eldar Team
Je mehr Sie bestellen, desto grösser Ihr Rabatt
Lieferbar
Krankheit, Konflikt und soziale Kontrolle
Buch
Buch
Fachbuch
1984

Krankheit, Konflikt und soziale Kontrolle

Eine empirische Untersuchung subjektiver Sinnstrukturen

ISBN
EAN
978-3-531-11677-8
9783531116778
Artikel-Nr.
7ED7LV7
Kostenloser Versand
Rabatt
-13.5
%
CHF 73.00
CHF
63.11
Anzahl
1
Maximale
Lieferzeit
13
Arbeitstage
Donnerstag
16.12.2021
speech-bubble-svg Beschreibung
Die naturwissenschaftliche Orientierung der Medizin versperrt den Blick auf den gesellschaftlichen Definitionsprozeß von Krankheit als Konflikt und Problem des Einzelnen. Die tiefenhermeneutisch orientierte Studie rekonstruiert den wirklichen und den symbolischen Problemtransport in die Körperlichkeit an dokumentierten Einzelfällen. Die Auswertung und Interpretation wurde von psychoanalytischen Konzepten in sozialwissenschaftlichem Horizont geleitet."(...) Was Jürgen Habermas in seiner Theorie des kommunikativen Handelns grundlagentheoretisch vorgeführt hat, gelingt Klaus Horn und seinen Mitarbeitern in exzellenter Weise für eine allgemein psychoanalytisch-psychosomatische Krankheitsauffassung, ihre konkrete und stringente, theoretische wie methodologische Konzeption ist ein lebendiger Beleg für die Energie, die Psychoanalyse als Sozialwissenschaft birgt."Psyche 5/1987
feather-svg
Stichwörter
search-svg
Entlastung
search-svg
Gesellschaft
search-svg
Ideologie
search-svg
Institution
search-svg
Normalisierung
search-svg
Sozialwissenschaft
search-svg
Soziologie
search-svg
Struktur
search-svg
Szene
search-svg
Valenz
search-svg
sozialwissenschaftlich
Zielgruppe
Research
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Die gesellschaftliche Bedeutung von Gesundheit, „Krankheit als Konflikt“ und Aufklärung.- Gesundheit — persönlich vs. gesellschaftlich.- und im Prozeß der instrumentellen Rationalisierung.- Prävention und soziale Kontrolle.- „Gesundheitsverhalten“ als typisierbares Konfliktelösen.- Weshalb haben wir mit Arbeiterinnen und Arbeitern gesprochen?.- Dort untersuchen, wo die soziale Kontrolle am stärksten.- und die Distanz zum medizinischen Versorgungssystem am größten ist.- Veränderungsperspektiven: persönliche und gesellschaftliche.- Unser Forschungsverfahren — Erhebung und Auswertung.- Forschungsdialog ist Intervention.- und reicht bis in die lebensgeschichtliche Konfliktdynamik.- Psychoanalytische Laienforscher können Alltagskompetenzen ausbauen.- Auswertung: Thematisierungspotentiale.- die der These vom „Passivitätssyndrom“ widersprechen.- Politische Implikationen der Methode.- Forscher und Beforschte interpretieren gemeinsam Sinn.- der potentiell offen — unendlich ist.- Sozialwissenschaftliche Empirie, die selber Moment des kommunikativen Verständigungsprozesses ist.- Kurzzusammenfassung nach Kapiteln.- 1. Das Scheitern leib-seelischer Selbstaneignung, der Prozeß der Rationalisierung und unser Forschungsparadigma.- 1.1 Der gewöhnliche gesellschaftliche Umgang mit Gesundheitsversorgungsproblemen und der Versuch, ihn gegen den Strich zu bürsten.- Der historischen Tendenz zur „verwalteten Politik“.- entspricht im Gesundheitsbereich diejenige zur Somatisierung von Krankheit.- Neue Empirie — andere Konventionen.- Das Verhältnis Institution — Patient.- darf nicht als Einbahnstraße aufgefaßt werden.- Notwendig ist eine „sprechende Medizin“.- und Stützung der Selbstaneignung des Patienten.- Was macht Patienten passiv.- Forschung, die nicht Verhalten an Konventionen mißt.- sondern die Artikulation der Beforschten befördert.- 1.2 An welche Traditionen diese Untersuchung anknüpft.- Psychoanalytische Hermeneutik als Sozialwissenschaft.- Psychoanalytische „Technik“ als Empirieform Kritischer Theorie.- Die Tradition der „Frankfurter Schule“.- ihre Weiterentwicklung.- Kritik der Klinisierung der Psychoanalyse.- Besonderheiten der Empirie.- Das Ding Krankheit ätiologisch in Verhältnisse auflösen.- 1.3 Der naturwissenschaftliche Griff nach dem menschlichen Organismus und die Notwendigkeit einer interaktionsorientierten Therapeutik.- Disziplinierung der Sinnlichkeit.- Der seelenlose Körper der Organmedizin.- Krankheit, Konflikt und die selbstzerstörerische Lösung: ein Fall.- Psychosomatische Medizin.- aber nicht nur als Individualmedizin.- 1.4 Therapeutik als Politik I: Die medizinische Isolierung eines Konfliktsymptoms in individualisierter Natur und seine Rekonstruktion als Resultat von Beziehungsgeschehen.- Die naturwissenschaftliche Medizin.- abstrahiert von lebendigen Menschen.- Die lebens- und gattungsgeschichtliche Dimension von Krankheit muß erarbeitet werden.- Der passive Patient naturwissenschaftlicher Medizin.- realisiert „Krankheitsgewinn“.- der in der Konfliktverdeckung zu suchen ist.- Unheilvolle Koalition zwischen medizinischem und persönlichem Interesse an bloß körperlicher Krankheit.- Vier Abwehrfronten gegen eine soziopsychosomatische Medizin.- 1.5 Therapeutik als Politik II: Die Funktionalisierbarkeit naturwissenschaftlicher Medizin zu Herrschaftszwecken.- Medizin als Instrument sozialer Kontrolle.- Gesundheit als Leistungsfähigkeit.- Krankenrolle funktionalistisch.- Die Medizin sichert der Gesellschaft die körperliche Leistungsfähigkeit.- unabhängig vom Menschen, der dieser Körper ist.- Historische Veränderung der sozialen Steuerung.- Steuerungsinstrument Medizin offenbart Widerspruch zur liberalen Ideologie.- Was man aus Parsons’ Medizinsystemanalyse über unsere Gesellschaft lernen kann.- Werden mehr soziale Konflikte in Form von Krankheit ausgetragen.- hat das im jetzigen Versorgungssystem persönliche und gesellschaftliche Kosten zur Folge.- Parsons’ Instrumentalisierung der Psychoanalyse.- Faktisch bleibt Krankheit eine Form von Protest.- Widerstandskoalitionen gegen eine soziopsychosomatische Medizin.- „Selbstbeteiligung“.- 2. Die Methode der Untersuchung: Szenisches Verstehen als hermeneutische Empirie in den Sozialwissenschaften.- 2. 1 Somato-psycho-sozialer Sinnzusammenhang.- Körperliche Krankheit, subjektives Erleben und soziales Handeln als ein ganzheitlicher Sinnzusammenhang.- und kontextspezifische Bedeutungen von Krankheit.- lassen sich nur mit einer hermeneutischen Forschungsmethode erschließen.- 2.2 Subjektivität und Intersubjektivität in der Sozialforschung: Handlungsforschung und hermeneutische Empirie.- Positivismusstreit, Hermeneutikdebatte und Handlungsforschung.- eröffnen den Zugang zu latenten Bedeutungen und zu einer interaktiven Forschungspraxis.- Psychoanalyse als Modell.- 2.3 Szenisches Verstehen als hermeneutische Empirie.- Die „Szene“ ist in allen Interaktionen enthalten.- im Sinne der Verschränkung von Übertragungen und Gegenübertragungen.- Das gilt auch für die Forschungsinterpretation.- Hier provoziert das Ängste und ‚abwehrende‘ Methodologie.- eröffnet aber auch Erkenntnischancen durch kreative Kontrolle der szenischen Effekte.- Sozialforschung kann versuchen, sich psychoanalytischer Methoden zu bedienen, z. B. des Erstinterviews.- Sein Spezifikum ist das ‚szenische Verstehen‘.- eine Spezialkompetenz des Analytikers, die der Sozialwissenschaftler nicht besitzt.- 2.4 Verstehende Kompetenzen in Psychoanalyse und Sozialwissenschaft.- Personenbezogene Kompetenzen und verstehensfördernde Verfahren.- Psychoanalytische Kompetenz.- Tiefenhermeneutisches Verstehen und seine psychischen Voraussetzungen.- Regressions- und Sublimierungsfähigkeiten als Ich-Leistungen.- Zusammenfassung der Kompetenzen.- Verstehende Kompetenzen von Sozialwissenschaftlern vermittels Berufsmotivation und Ausbildung.- Vier Wege der Förderung ihrer Kompetenzen für szenisches Verstehen.- Supervision.- 3. Das szenische Interview.- 3.1 Die Relevanz eines besonderen Gesprächsverfahrens.- Methodologische Konsistenz von Datenerhebung, Forschungsansatz und Forschungsfrage.- um brauchbare Daten über latente Beratungsbereitschaft zu gewinnen.- 3.2 „Krankheit und Konflikt“ und die Schwierigkeit, darüber zu sprechen.- Psychosomatik und Sprachverhalten. Konversion, „Alexithymie“.- und „unergiebige Patienten“.- 3.3 Zwei vorliegende „sensible“ Gesprächsverfahren: das „offene“ und das „narrative“ Interview.- Technik und Methodologie des offenen Interviews.- Technik und Methodologie des narrativen Interviews.- Einwände.- 3.4 Das „szenische“ Interview und seine forschungspraktische Ausgestaltung.- Vorgaben durch das Forschungsthema.- Teilthemen oder thematische Felder.- Offener Gesprächsbeginn und sekundäre Strukturierungsangebote.- Szenische Informationen ermöglichen find der Umgang damit.- Daten: Tonbandprotokoll, szenische Eindrücke und der ‚szenische‘ Kommentar.- 3.5 Psychoanalytisches Gespräch und Alltagskommunikation.- Die Besonderheiten des psychoanalytischen Gesprächs.- insbesondere seine „Desozialisierung“ im Verhältnis zur Alltagskommunikation.- Psychoanalytisches und Forschungsgespräch.- 3.6 Strukturmerkmale und Interventionspraktiken.- Drei Beziehungsebenen der psychoanalytischen Situation.- Psychoanalytische Interventionen.- Die Beziehungsebenen des Forschungsgesprächs: Vertrag, Bündnis.- und Szene.- Das Gestaltungsmittel der focussierten Assoziation und Erzählung.- Das Gestaltungsmittel der gleichschwebenden Aufmerksamkeit und thematischen Strukturierung.- Die Interventionen im Forschungsgespräch.- Resümee der Kommunikations- und Beziehungsebenen.- 3.7 Schwierigkeiten mit dem szenischen Interview: Ängste der Forscher und ihre Abwehr durch typische Eigenheiten und Fehler.- „Fehler“ und Angst.- Inkonsistente Forscherrolle.- Einebnung der Diskrepanzen zwischen Forscher und Beforschten.- Bildung einer Leidenskoalition gegen die schlechte Welt.- Rationalistische Kontrolle des Gesprächs.- Unterstellungen, Suggestionen und Projektionen.- Geschlechtsspezifische Abwehr- und Thematisierungskoalitionen.- Mehr Empathie beim Beforschten als beim Forscher.- 4. Auswertungsverfahren und Dateninterpretation.- 4.1 Hermeneutische Empirie.- Verknüpfung von Texthermeneutik und intervenierender Forschung und die Frage der Geltungssicherung.- Rekurs auf zwei entfaltete Konzepte: Psychoanalyse und kommunikative Hermeneutik.- Situation oder Text als Objekt der Interpretation.- 4.2 Situationsdeutung und Textinterpretation als konkurrierende Modelle einer kommunikativen und dynamischen sozialwissenschaftlichen Hermeneutik.- Textinterpretation: ‚objektive Hermeneutik‘.- Grenze des Sprachverstehens an ‚verzerrter Kommunikation‘ und ‚Tiefenhermeneutik‘.- Text versus ‚Teil- habe an der Szene‘.- Gibt es überhaupt ‚verzerrte Texte‘?.- Angemessene Kommunikation und abweichendes Verhalten.- Grenze der Textinterpretation.- 4.3 Die Operationalisierung des szenischen Verstehens in der empirischen Sozialforschung und die Integration von Szenen- und Textinterpretation.- Tonbandprotokoll und Transskript als Datenträger.- Forscher- und Interpretiergemeinschaft in Psychoanalyse und Soziologie und Notwendigkeit institutionalisierter Selbstreflexion.- Fallinterpretation und Supervision.- 4.4 Die Interpretation der szenischen Daten.- Gruppeninterpretation des Datenensembles.- zwecks Explikation latenter Beziehungs- und Konfliktmuster.- Referenzsysteme und deren Thematisierungspotentiale.- Thematisierung und Abwehr.- Coping und Abwehr als Differenzierung, um echte Thematisierungen bestimmen zu können.- 4.5 Einzel- und Gesamtauswertung: Fallinterpretation und Generalisierung durch Typenbildung.- Die Ebenen der Einzelauswertung.- 1. Themenkreise und Konflikte.- 2. Zentrale Konflikte.- 3. Krankheitsverständnis (explizit und szenisch).- 4. Thematisierung — Abwehr.- Beispiel einer Einzelfallinterpretation anhand eines ausgewählten Auswertungsprotokolls.- Generalisierung von Fallinterpretationen.- ist nicht statistisch, sondern nur sinnlogisch möglich.- Forschungspraktische Entwicklung eines Generalisierungsmodells durch Explikation einer latenten Typologie.- Psychoanalytische Entwicklungspsychologie, verstehen — der Zugang zum Unbewußten und Typen des Umgangs mit Krankheit und Konflikt.- 5. Typen von Krankheits- und Konfliktverhalten: Abwehr- und Thematisierungstendenzen.- 5.1 Die Sinnstruktur der Typen aus der Perspektive kommunikativer Konfliktbewältigungsstrategien.- Der Typus als empirisch-theoretischer Sinnzusammenhang und die Frage der Thematisierungsfähigkeit.- Schwerpunkte der Typenrekonstruktion.- 5.2 Die Differenzierung der Typen.- Typus und Objektbeziehung.- Die Typen(gruppen) als Zusammenfassungen unterscheidbarer Handelns- und Erlebnisstrukturen.- 5.2.1 Passivität.- Die Notwendigkeit der Problematisierung eines medizinsoziologischen Vorurteils.- Abhängig-diffuse Erwartungen.- als Muster globaler Versorgungswünsche, passiver Unterwerfungsbereitschaft und projektiver Realitätswahrnehmung.- Chancen eines kommunikativen Zugangs.- Die symbiotischen Familienbeziehungen.- und die Funktion der Arbeit.- Abhängig-strukturierte Erwartungen.- Die angemessenere Wahrnehmung von Realität.- paart sich mit resignativen Vermeidungshaltungen.- Dem Objektivismus in den Krankheitsentstehungsmustern.- entspricht die implizite Beziehungsbedeutung des Sprechens.- Thematisierungspotentiale in den Wünschen nach Zuwendung und Verständnis.- Arbeit als Streßerfahrung.- und die Entlastungsmöglichkeiten im Familienmilieu.- Der Typus Passivität im Verhältnis zum medizinischen Versorgungssystem und die Chancen alternativer Angebote.- 5.2.2 Inszenierung.- Die appellhafte Produktion von Krankheitssymptomen und das Unverständnis der Ärzte.- Die selbstzerstörerische Strapazierung des Körpers.- Die Anerkennung als Opfer.- Lebensgeschichte als Leidensgeschichte.- Die Funktion der Symptome im Familien- und Arbeitszusammenhang.- 5.2.3 Magie.- Die Bedeutung magischen Denkens in der Ontogenese.- Krankheit und Beeinflussung.- Die apostolische Funktion des Arztes.- Ambivalenz des magischen Deutungsmusters im Hinblick auf die Thematisierung eines Beziehungsgeschehens.- Machtorientierung in der Alltagsbewältigung.- 5.2.4 Kontrolle.- Korrespondenz zum medizinischen Versorgungssystem.- Drei unterscheidbare Beziehungs-Sinnstrukturen.- Verleugnung.- Selbstkontrolle und Affektarmut im Verhältnis zu Krankheit und Körperlichkeit.- Die Bedeutung der Notfallphantasie.- Angst vor Geständnis und Entblößung führt zu Vermeidungshaltungen.- auch im Umgang mit Familienkonflikten.- korrespondiert mit den Anforderungen des Arbeitslebens.- Chronifizierung.- Das Konfliktmuster der Abspaltung in ein Dauersymptom.- wird durch die herkömmliche Medizin stabilisiert.- Die Grenzen lebensgeschichtlicher Reflexion.- Arbeit als stete Quelle von Belastung.- und die Funktion eines chronischen Symptoms im Rahmen der Familie.- Delegation.- Selbstkontrolle als Kontrolle des hilflosen Beziehungspartners.- Sprechen als Machtausübung.- Die strukturelle Labilisierung dieses Konfliktmusters durch den Symptomträger.- 5.2.5 Sachorientierung.- Rationalisierung des mit Krankheit verbundenen Konflikterlebens.- korrespondiert mit einer Facharztorientierung.- Vorherrschen sachlich differenzierter Erklärungsansätze.- Thematisierungsfähigkeit und Gesprächsbereitschaft.- Problemlösungswunsch und Konfliktabwehr.- 5.2.6 Kommunikation.- Krankheitsverstehen als Selbstverständigung über lebensgeschichtliche Konflikte.- Vorformen.- Sprechen.- Das dialogische Konfliktentlastungsmodell.- anerkennt die Bedeutung des Seelischen.- Verständnis, Einfühlung und Zuwendung als kommunikative Zugangsmöglichkeiten.- Rekonstruktion von Lebensgeschichte als Bildungs- oder Aufstiegsgeschichte.- Kommunikation und Introspektion.- Die Reflexion auf den subjektiven Anteil bei Krankheitskonflikten als Ergebnis eines Beratungskontakts.- Aufstiegsorientierung und Beratungsmotivation.- Sinnverstehen versus manipulativer Zugriff im Umgang mit Krankheit.- Sprechen als Verständigung und Auseinandersetzung.- Auswirkungen therapeutischer Aufklärungsprozesse im Arbeits- und Lebenszusammenhang.- Widerstände gegen die Preisgabe von Intimität.- 5.3 Akzentverschiebungen innerhalb der Typenlogik.- Das Stufenschema und die Frage der Thematisierung.- am Beispiel der Typen Kontrolle und Passivität.- 6. Geschlechtsspezifische Differenzierungen im Krankheitserleben und Konfliktverhalten.- Die Interviewerfahrungen.- und ihre Interpretation im Lichte geschlechtsspezifischer Sozialisations- und Lebensbedingungen.- 6.1 Weibliche Identität und passive Leidensfähigkeit.- Beziehungsorientierung im Kontext mißlungener Individuation.- Zur Bedeutung der Mutter-Tochter-Beziehung.- Schwierigkeiten einer eigenständigen sexuellen Identität und die Idealisierung der väterlichen Potenz.- Konflikt-somatisierung und mangelnde libidinöse Besetzung des Körpers.- Fallbeispiel.- 6.2 Männliche Identität, instrumentelle Orientierung und Affektkontrolle.- Die Verleugnung von Schwäche- und Ohnmachtsgefühlen und die gesellschaftlichen Erwartungen an männliches Rollenverhalten.- Normalisierung körperlicher Beeinträchtigungen.- ihr einseitiges Zurückführen auf Arbeitsbelastungen.- und Verlust des Leistungsvermögens.- Die Rolle unbewältigter Abhängigkeits- und Unterwerfungsphantasien in der Abwehr von Schwäche- und Empfindlichkeitsgefühlen.- Kraft, Durchsetzung und Härte als sinnstiftende Momente männlicher Körperlichkeit.- 6.3 Veränderungschancen.- Was eine typisierende Darstellung notwendigerweise unterschlägt und woran dennoch gerade anzuknüpfen wäre.- 7. Strukturelle Mängel medizinischer Versorgung Vorschläge zur Veränderung.- 7.1 „Unheilvolle Koalitionen“ gegen Verbesserungen der Gesundheitsversorgung.- Persönlicher und institutionalisierter Widerstand verbünden sich gegen „Krankheit als Konflikt“.- 7.2 Zahlenmaterial und seine Logik.- Zahlen über Krankheit meinen das „Ding“ Krankheit.- Prozeß der Rationalisierung fördert Krankwerden und Krankbleiben.- Verschärfung sozialer Kontrolle.- repolitisiert ‚staatsbürgerlichen Privatismus‘.- Psychosomatische Medizin ernstgenommen wirkt politisch ins ätiologische Feld zurück.- 7.3 Sozialmedizin und die persönliche Dimension von Krankheit.- Deutsche sozialmedizinische Tradition.- wird verschüttet.- Die historische Subjektivitätsform erfordert jenseits der Sozialmedizin eine psychosomatische Medizin.- die die persönliche Verarbeitung objektiver Gegebenheiten argumentiert.- Sozial- und Arbeitsmedizin keine Alternative zur psychosomatischen Medizin.- Wer verfügt wozu über den Erkenntnisgewinn psychosomatischer Medizin?.- 7.4 Den Wirkungssinn der medizinischen Versorgung verändern — die wissenschaftlich exkommunizierte individuelle Subjektivität wieder für die Heilkunde mobilisieren.- Subjektiver Sinn und gesellschaftlicher Zweck von Gesundheit.- „Selbstbeteiligung“.- deren institutionalisierte Grenzen.- Soziale Orte fürs Reden über Krankheit.- psychosoziale Beratung schaffen.- Medizin wirft Problempatienten hinaus.- Erkranken als Resultat eines Zielsetzungskonflikts.- Eine andere „medizinische Praxis“ ist notwendig.- aber auch nur eine Chance.- Weiß der Arzt von seiner sozialen Kontrollfunktion?.- Literatur.
feather-svg
Herausgeber/-innen
Autor/-in
Autor/-in
Publikation
Deutschland
01.01.1984
speech-bubble-svg
Sprachen
Deutsch
Deutsch
book-svg Format
Softcover
220 Seiten
22 cm
(Höhe)
15 cm
(Breite)
1.3 cm
(Tiefe)
357 g
(Gewicht)
package-svg Versand
Kostenloser Versand: Schweiz & Liechtenstein
Für den Versand nach Deutschland oder Frankreich werden die Versandgebühren der Schweizerischen Post berechnet. Diese werden Ihnen im Warenkorb für Ihre gesamte Bestellung berechnet.
credit-card-svg Zahlungsarten
payment-einzahlungsschein payment-twint payment-mastercard payment-visa payment-american-express payment-paypal
Bestellen Sie einfach auf Rechnung oder bezahlen Sie bequem und gebührenfrei mit Twint, Kreditkarte oder PayPal.
subcategories-svg
Passende Themen
Zurück
Zum Start
S
SPIEGEL Bestseller
Hauptkategorie