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Menschen, die getötet haben
Buch
Buch
Fachbuch
1996

Menschen, die getötet haben

Tiefenhermeneutische Analysen von Tötungsdelinquenten

Autor/-in
ISBN
EAN
978-3-531-12821-4
9783531128214
Artikel-Nr.
2WKV6L8
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speech-bubble-svg Beschreibung
Literaturverzeichnis ............................................................................................. 298 Anhang .................................................................................................................. 304 11 Einleitung Während der fünf Jahre meiner Tätigkeit als Psychologin im nordrhein-westfälischen Strafvollzug habe ich mich trotz vieler Kritik, die ich an institutionellen Zwängen hatte, innerlich recht wohl gefühlt. Die 'grausige' Institution Gefängnis gab mir eine tiefe Sicherheit, und, so verrückt es sich für Außenstehende anhören mag, Gebor genheit und Nestwärme. Immer wieder wurde ich gefragt, ob ich keinen anderen Arbeitsplatz gefunden hätte. Nein, ich wollte damals unbedingt dort arbeiten, trotz auf den ersten Blick verlockender Alternativen. Konfrontiert wurde ich, meine Wahl betreffend, mit viel Unverständnis. Fragen wie: "Es muß doch schrecklich sein, in solch einem "Laden" zu arbeiten, ständig konfrontiert mit dem "Ausschuß der Gesellschaft", mit männli cher Gewalt und rigidester Hierarchie" waren an der Tagesordnung. Nur Kollegen aus dem Justizbereich kannten ähnliche Empfindungen, sprachen von der "Knastfamilie", und viele bewegten sich auch privat fast ausschließlich in Kollegenkreisen. Das enge Miteinander äußerte sich in so manchen Situationen. Ich brauchte z.B. nur Sätze oder Satzfetzen ins Gespräch zu bringen, und schon wurde ich verstanden. So einfach war die Kommunikation, so leicht war Konsens herzustel len. Es war immer eine Freude, Menschen aus dem Strafvollzug kennenzulernen. Noch Jahre nach dem Abschied aus dem Justizdienst sprach ich gern über meine damalige Tätigkeit und habe noch heute konstante Verbindungen zu meinen damali gen Kollegen. Die Rückschau auf die Zeit im Strafvollzug war mir Anlaß zu dieser eingehenden Reflexion.
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Anhang
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Vollzug
Zielgruppe
Research
Inhaltsverzeichnis
1 Modelle zur Erklärung von Kriminalität.- 1.1 Biologistische Ansätze.- 1.2 Das Konzept der Psychopathischen Persönlichkeit.- 1.3 Soziologische Theorien.- 1.3.1 Sozialstrukturelle Ansätze.- 1.3.2 Sozialisationsbedingungen.- 1.3.3 Soziale Kontrolltheorien.- 1.3.4 Theorie der Neutralisationstechniken.- 1.3.5 Der labeling-approach Ansatz.- 1.4 Psychodynamische Theorien älterer Provenienz.- 1.4.1 Freud: Der Verbrecher aus Schuldbewußtsein.- 1.4.2 Alexanderund Staub: Der Verbrecher und seine Richter.- 1.4.3 Stekels Konzept des universell kriminellen Kindes.- 1.4.4 Reik: Geständniszwang und Strafbedürfhis.- 1.5 Neuere psychoanalytische Ansätze.- 1.5.1 Moser: Jugendkriminalität und Gesellschaftsstruktur.- 1.5.2 Richter: Projektive Familiensysteme.- 1.5.3 Rauchfleisch: Dissozialität.- 1.6 Weibliche Kriminalität.- 1.6.1 Biologistische Erklärungsmodelle.- 1.6.2 Psychoanalytische Ansätze.- 1.6.3 Mehr-Faktoren-Ansätze.- 1.6.4 Strukturell-funktionale Devianztheorien.- 1.6.5 Labelingapproach.- 1.6.6 „Männliche“ Kriminalität und „weibliche“ Krankheit?.- 1.6.7 Spezifisch weibliche Delikte.- 1.6.8 Die “maskierte” Kriminalität von Frauen.- 1.6.9 Unterschiedliche Rechtsanwendung.- 2 Tötungsdelinquenz.- 2.1 Allgemeiner Überblick.- 2.2 Klassifikationsmöglichkeiten von Tötungsdelikten.- 2.2.1 Täteraspekte.- 2.2.2 Situationsaspekte.- 2.2.3. Gruppendelikte.- 2.2.4 Die Trennungstat.- 2.2.5 Bereicherungstaten.- 2.3 Frauen, die töten (Jones, 1986).- 2.3.1 Geschlechtsspezifische Aspekte der Tötungskriminalität.- 2.3.2 Geschlechtsspezifische Diskriminierung von Frauen, die töten.- 2.3.3 Die Kindstötung.- 2.3.4 Soziologische Daten über Frauen, die töten.- 2.3.5 Abschließende Betrachtung.- 3 Die Institution Gefängnis.- 3.1 Beschreibung des Gefängnisses als totale Institution.- 3.2 Die gesellschaftliche Funktion der Justizvollzugsanstalten.- 3.3 Foucault: Überwachen und Strafen.- 3.4 Die Rolle der Bediensteten.- 3.5 Die Funktion der Organisation Gefängnis für die Bediensteten.- 3.6 Die Identität der Gefangenen.- 3.7 Die Rolle der totalen Institution tur die Gefangenen.- 3.8 Das Gefängnis als Mutterersatz.- 3.9 Das Gefängnis als Vaterersatz.- 3.9.1 Die Flucht vor den Frauen.- 3.9.2 Homosexualität.- 3.10 Das Hafterleben von Frauen.- 4 Zur Methodik der Untersuchung.- 4.1 Die Erhebungsmethodik.- 4.1.1 Das narrative Interview (Schütze).- 4.1.2 Der Interviewleitfaden.- 4.2 Grundsätzliches zur Erhebung von Biographien der Straftäter.- 4.3 Durchführung der Untersuchung.- 4.4 Transskriptionsregeln.- 4.5 Auswertungsmethodik.- 4.6 Die Kreativitätsforschung.- 4.6.1 Das Modell des kreativen Prozesses.- 4.6.2 Systematische Heuristik.- 4.7 Kommunikative Validierung durch Korrespondenzprozesse.- 4.7.1 Freunde und Kollegen.- 4.7.2 Kontrollanalyse.- 4.7.3 Kolloquium.- 4.7.4 Die Doktormutter.- 4.8 Forschungsmethodologische Perspektiven.- 4.8.1 Tiefenhermeneutische Analyse nach Leithäuser & Volmerg.- 4.8.2 Die Methode des Auswertens nach Leithäuser & Volmerg.- 4.8.3 Tiefenhermeneutische Interpretation von Texten.- 4.9 Qualitative Inhaltsanalyse (Mayring).- 4.10 Psychotherapeutische/diagnostische Perspektiven.- 4.10.1 Die Selbstpsychologie Kohuts.- 4.10.2 Integrative Therapie.- 4.10.3 Der Kontaktzyklus bei Perls.- 5 Auswertung: Einzelfalldarstellungen.- 5.1 Gaby: „Ja, das klassische Dreiecksverhältnis“.- 5.1.1 Kontextprotokoll.- 5.1.2 Interviewverlauf.- 5.1.3 Lebenslauf.- 5.1.4 Interpretation.- 5.2 Gertrud: „Der Zeitpunkt war da, ßr mich was zu tun“.- 5.2.1 Kontextprotokoll.- 5.2.2 Interviewverlauf.- 5.2.3 Lebenslauf.- 5.2.4 Interpretation.- 5.3 Monalisa: „Weil ich meine Knastzeit so liebe und eine der Lebenslänglichen bin, die so schwer zu entlassen sind“.- 5.3.1 Kontextprotokoll.- 5.3.2 Interview verlauf.- 5.3.3 Lebenslauf.- 5.3.4 Interpretation.- 5.4 Rose: „Und immer diese Hörigkeit“.- 5.4.1 Kontextprotokoll.- 5.4.2 Interviewverlauf.- 5.4.3 Lebenslauf.- 5.4.4 Interpretation.- 5.5 Erika: “Ich bin keen Mensch, ich bin’n Ungeheuer…”.- 5.5.1 Kontextprotokoll.- 5.5.2 Interviewverlauf.- 5.5.3 Lebenslauf.- 5.5.4 Interpretation.- 5.6 Hans: „Ich hob keine Abwehrstoffe gehabt dagegen“.- 5.6.1 Kontextprotokoll.- 5.6.2 Interviewverlauf.- 5.6.3 Lebenslauf.- 5.6.4 Interpretation.- 5.7 Heinz: „Formell war ja alles lieb und nett; formell war alles mit dem lieben Gott ausgehandelt und bestens geregelt“.- 5.7.1 Kontextprotokoll.- 5.7.2 Interviewverlauf.- 5.7.3 Lebenslauf.- 5.7.4 Interpretation.- 5.8 Pierre: „Ick bin nu ma en Mörder“.- 5.8.1 Kontextprotokoll.- 5.8.2 Interviewverlauf.- 5.8.3 Lebenslauf.- 5.8.4 Interpretation.- 5.9 Rolf: „Ich lebe, weil ich nicht sterben will Das ist alles“.- 5.9.1 Kontextprotokoll.- 5.9.2 Interviewverlauf.- 5.9.3 Lebenslauf.- 5.9.4 Interpretation.- 5.10 Stefan: „Und grade dief die so groß und laut tönen, es unmöglich finden, daß die für mich eigentlich am gefährdetsten sind“.- 5.10.1 Kontextprotokoll.- 5.10.2 Interviewverlauf.- 5.10.3 Lebenslauf.- 5.10.4 Interpretation.- 6 Schlußfolger ungen: Das Gefängnis als “Stützkorsett” des Ichs.- 6.1 Mesalliancen.- 6.1.1 Erika.- 6.1.2 Rolf.- 6.1.3 Hans.- 6.1.4 Monalisa.- 6.2 Allianzen.- 6.2.1 Heinz.- 6.2.2 Gaby.- 6.2.3 Stefan.- 6.2.4 Pierre.- 6.3 Der schizoide Modus.- 6.3.1 Gertrud.- 6.3.2 Rose.- 7 Anmerkungen zur Psychotherapie mit Dissozialen.- 7.1 Zur Frage des Therapiezieles.- 7.2 Zur Frage der Therapiemotivation.- 7.3 Zur Frage des Arbeitsbündnisses.- 7.4 Zur Frage der Gegenübertragungsphänomene.- 7.5 Zur Frage erlebnisaktivierender Methoden.- 7.6 Zur Frage der Spezifität der Psychotherapie weiblicher Therapeuten mit Straffälligen.- 8 Ausbück.- 9 Zusammenfassung.
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Herausgeber/-in
Autor/-in
Publikation
Deutschland
01.01.1996
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Sprache
Deutsch
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Softcover
305 Seiten
23 cm
(Höhe)
15 cm
(Breite)
480 g
(Gewicht)
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