Autor/-in: Heinz Glashauser
Heinz Glashauser wurde am 16. 04. 1951 in Schönberg im Bayerischen Wald geboren, besuchte zunächst die Volksschule in Schönberg, anschließend die Realschule in Grafenau. Sein Interesse für Literatur bewog ihn dann eine Ausbildung zum Bibliothekar in Regensburg zu beginnen. Da er von der bloßen Verwaltung der Bücher enttäuscht war, brach er die Ausbildung ab und begann dann eine Lehre beim Verlag Morsak in Grafenau. Damals war der Verdienst im Bayer. Wald etwas dürftig. So bildete er sich weiter und begann ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Regensburg. Nach der ersten und zweiten Lehramtsprüfung war er als Lehrer tätig, die letzten 20 Jahre bis zu seiner Pensionierung an der Grund- und Hauptschule Wiesenfelden. Er ist Vater von drei Söhnen und einer Tochter und mittlerweile auch Großvater von sechs Enkelkindern. Schon seit seiner frühen Jugend interessierte er sich für Musik, Literatur und Photographie. Die Photographie begann für ihn immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Seine erste Ausstellung hatte er dann 1991 in der Galerie unter den Arkaden in Regensburg. Es waren Schwarz-Weiß-Photographien unter dem Titel "Der Rabe aber sprach". Es folgten mehrere Ausstellungen in Weiden, Landshut, im Lockschuppen in Falkenstein, mehrere Ausstellungen im Schloss Wiesenfelden, im Umweltzentrum Benediktbeuren und im KuK in Schönberg. Themen der Ausstellungen: 1. "Der Rabe aber sprach. " 2. "Steinzeugen im Walde" 3. "Licht im Wasser" 4. "Birken im Licht" 5. "Tanz der Bäume". 6. "Eindringen in die Geheimnisse einer Landschaft" Im Laufe der letzten 30 Jahre entdeckte er, dass es im Bayer. und Oberpfälzer Wald Megalithkultur gibt und er dokumentierte dies in mehreren Ausstellungen mit dem Titel "Steinzeugen". Beiträge dazu wurden auch im Bayer. Rundfunk und Fernsehen gesendet. Mit dem Buch "Winter im Bayerischen Wald" setzt er nun einen starken Akzent auf die Schwarz-Weiß-Photographie, die ihn ja von Anfang an interessierte. Seine erste Ausstellung war ja eine Ausstellung in Schwarz-Weiß. Diese hatte bei ihm stets einen großen Stellenwert. Das Buch "Winter im Bayerischen Wald" umfasst einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten und stellt sozusagen eine Quintessenz seiner Schwarz-Weiß-Photographie dar. Da er ja aus dem Bayerischen Wald stammt, ist es nicht verwunderlich, dass er sich auch photographisch mit ihm beschäftigte. Der Winter lässt allen überflüssigen Schmuck weg und reduziert die Landschaft auf graphische Linien, sozusagen auf das Wesentliche. Die Gedichte und Lieder umfassen einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten, in denen die Kälte, die Verlorenheit, die Einsamkeit aber auch die Reinheit und Schönheit des Winters besungen wird. Je stärker man von der äußerlichen auf die innerliche Welt gelenkt wird, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass man gestärkt und erneuert daraus hervorgeht. Wie es in einem Winterlied heißt: "Den Schmuck hat er genommen, den Keim bewahrt er treu. "
Hier finden Sie zu den besten Preisen alle Bücher, eBooks und Hörbücher von Heinz Glashauser.
Bestellungen bis 15:00 Uhr für Produkte auf Lager erhalten Sie - ohne Versandgebühr - am nächsten Werktag.
