Autor/-in: Helga Stein
Dr. Helga Stein (*1. Juni 1937 in Stettin) erlebte die Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre in Deutschland. Kam 1947 nach Hermannstadt (Sibiu) in Siebenbürgen. Nach Absolvierung der Deutschen Pädagogischen Schule in Hermannstadt studierte sie in Bukarest im Hauptfach Germanistik. Nach einer fachlichen Vorbereitung erhielt sie 1960 die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin für deutsche Volkskunde am Folklore-Archiv der Rumänischen Akademie in Klausenburg (Cluj).
1963 kehrte sie zurück nach Deutschland, um in Göttingen zu promovieren:
Volkskunde, Südslavistik, Rumanistik. Sie vertrat 30 Jahre das Rumänische Lektorat am Romanischen Seminar der Universität Göttingen. Sie war Mitglied in zahlreichen internationalen volkskundlichen Gesellschaften. Legte 1976 das 2. Staatsexamen ab, unterrichtete drei Jahre am Gymnasium Großburgwedel.
1979 kam sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Roemer-Museum, Hildesheim. Hier war ihr Schwerpunkt die Stadtgeschichte. Sie interessierte sich
aber auch für die volkskundlichen Phänomene im Hildesheimer Umland. Neben
zahlreichen Publikationen und einigen Filmen betreute sie auch 20 Jahre den
Hildesheimer Heimatkalender.
Nach ihrer Pensionierung, 2002, beschäftigte sie sich weiterhin mit stadtgeschichtlichen Themen Hildesheims, mit rumänisch-deutscher Volkskunde, besorgte die Neuauflage der Werke ihres Großvaters, des Jagdschriftstellers August R. von Spieß, in deutscher und rumänischer Sprache sowie die Edition der handschriftlich überlieferten ¿Chronik des Fürstenthums und der Stadt Hildesheim¿ von Hermann Adolph Lüntzel.
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