Autor/-in: Thérèse Gräff
Thérèse Gräff ist derzeit Promovierende in Deutscher und Französischer Philosophie an der Fakultät für Humanwissenschaften der Prager Karls Universität. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit der Frage nach der Genese von Sinn anhand einer grenzleiblich-phänomenologischen Auseinandersetzung mit der Oikologie Sepps und der Differenzphilosophie Deleuzes. Sie forscht in dem Zusammenhang unter anderem auch über die Leibphilosophie Nietzsches, die Bewegung der Neuen Materialismen und die Konzeptualisierung eines ‘Ethos des Grenzgangs’. Die Dissertation ist die Fortsetzung ihrer Masterarbeit zur philosophischen Einbettung der Logotherapie Frankls, im Sinne der Vertiefung der Frage nach Sinnsetzung und Sinngenese. Zudem unterrichtet Gräff derzeit Masterstudierende ihres Studienprogramms zur Philosophie der Kunst und zu Deleuzes Differenzdenken. Neben ihrer Dissertation arbeitet Gräff als Lehrerin im Fach Deutsch und Kommunikation an einem tschechischen Gymnasium und beschäftigt sich hierbei insbesondere um die Ausarbeitung einer philosophischen Praxis mit den Kindern, anhand der Thematisierung von z.B. Digitalisierung, Politik und Persönlichkeitsentfaltung. Im Bachelor studierte sie Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kindheitspädagogik und befindet sich derzeit in einer dreijährigen Weiterbildung in Logotherapie und Existenzanalyse. Sie arbeitete bereits in verschiedenen sozialen Einrichtungen, zuletzt als Kunstlehrerin an einer bilingualen Montessorischule in Prag. Gräffs Forschung investiert sich hauptsächlich in die Grenzgebiete von Philosophie, (Kunst-)Pädagogik und therapeutischer Haltung in ihrem Verhältnis und ihrer gegenseitigen Befruchtung, mit dem Ziel einer theoretischen und praktischen Ausarbeitung eines relationalen Ethos.
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