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Abendlanddiskurse und Erinnerungsräume Europas im 19. und 20. Jahrhundert
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Beschreibung
Vorstellungen Europas, Selbst- und Fremdbilder, Raum- und Grenzkonstruktionen wurden und werden besonders seit der Sattelzeit um 1800 gerade auch über Diskurse eines ‚Abendlandes‘ geformt. Abendlanddiskurse lassen sich als polyvalent einsetzbare, modellier- und adaptierbare Diskurskomplexe und als Gewebe von Erinnerungsdiskursen bezeichnen, die mal stärker nationalistisch, mal stärker religiös, mal stärker universalistisch ausgeformt, mehr oder weniger stark auf Grenzkonstruktion ausgerichtet sind und mehr oder weniger konkret politisch verwendet werden. Dem interdisziplinären Band wird die These zugrunde gelegt, dass Abendlanddiskurse wesentlich durch den Gebrauch von Gedächtnisbeständen, durch eine Pluralität miteinander verwobener Erinnerungsnarrative konstruiert werden. Im Fokus der Beiträge von Historikerinnen, Geschichtsdidaktikern und Literaturwissenschaftlern aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz stehen Intellektuellendiskurse und deren Vermittlung im öffentlichen Raum, Literatur und Kunst.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Dominik Burkard
- Heinz Sproll
- Roland Innerhofer
- Paul Oberholzer
- Melanie Stempfel
- Frank Britsche
- Jan Nelis
- Armin Owzar
- Irène Herrmann
- Franziska Metzger
- Dimiter Daphinoff
Thema
- Literatur: Literaturwissenschaft
- Kulturgeschichte: Kulturgeschichte
Kollektion
- Erinnerungsräume
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 296
