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ADHS - Frühprävention statt Medikalisierung
Theorie, Forschung, Kontroversen
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Beschreibung
Das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ist heutzutage eine weitverbreitete Diagnose, mancherorts für fast alle kindlichen Schwierigkeiten im Vorschul- und Grundschulalter. Die Erklärungen reichen von Störungen des Hirnstoffwechsels, Frühverwahrlosungen, psychischen oder psychosozialen Regulationsstörungen bis hin zu Hochbegabungen. Bei den Präventions- und Therapieangeboten gehen die Empfehlungen weit auseinander. Für die einen ist ein verstehender Zugang zum einzelnen Kind und seiner Lebenssituation der richtige Weg, während andere in einer medikamentösen Behandlung die Lösung des Problems sehen. Diese Sichtweise hat in den letzten zehn Jahren enormen Auftrieb erhalten. Die Autoren dieses Bandes problematisieren und diskutieren eine drohende Medikalisierung sozialer Probleme. Sie greifen aktuelle Kontroversen auf und plädieren für eine sorgfältige Diagnostik sowie für eine professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Experten bei der Therapie der betroffenen Kinder.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Marianne Leuzinger-Bohleber
- Gerald Hüther
- Gerd Lehmkuhl
- Dieter Bürgin
- Andreas Schick
- Manfred Döpfner
- Manfred Cierpka
- Frank Dammasch
- Manfred Gerspach
- Dieter Mattner
- Hartmut Amft
- Peter Riedesser
- Klaus-Dieter Grothe
- Anke-Maria Horlbeck
- Hans von Lüpke
- Bernd Henke
- Sarah Yvonne Brandl
Kollektion
- Schriften des Sigmund-Freud-Instituts. Reihe 2: Psychoanalyse im interdisziplinären Dialog
Auflage
- 2
Erscheinungsjahr
- 2006
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 306
