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Beschreibung
Was bleibt, wenn aus Radikalität Geschichte wird. Hundert Jahre liegt der Geburtstag von Franco Basaglia zurück. Der Psychiater aus Norditalien war dort und später weltweit Wortführer einer revolutionär kritischen Bewegung, die nichts weniger als die Überwindung der Anstalten forderte. Wo stehen wir jetzt und was ist von Basaglia geblieben. Viele Gedanken und Ansätze, die die europäischen Reformbewegungen der 1968er hervorbrachten, sind heute entweder im täglichen Arbeitsleben eingehegt worden oder aber vergessen. Ein Mensch, der so prägend für unser Verständnis von sozialem Miteinander und Teilhabe war, verdient nun mehr als ein bloßes Auftauchen aus den Wogen der Geschichte. Basaglias Erbe steht für den Dreiklang aus Praxis, kritischer Theoriebildung und Utopie: Dies ist der Kern jeder Kreativität und Erneuerung. In den gesammelten Worten, sowohl seinen eigenen als auch der nachfolgenden Generation, zieht eine vielstimmige und multidisziplinäre Gruppe von Autorinnen und Autoren aus Italien und Deutschland ein Zwischenfazit: Haben sich die Konflikte der Vergangenheit wirklich aufgelöst oder nur ihre Form geändert. Wie positionieren sich die psychiatrischen Dienste (oder wir uns) in einer sich wandelnden Gesellschaft und stehen wir wieder am Anfang der Erneuerung der Psychiatrie.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Jörg Utschakowski
- Kirsten Düsberg
- Luciana Degano Kieser
Kollektion
- Zur Sache: Psychiatrie
Zielgruppe
- Interessant für kritische Mitarbeitende sozialer und medizinischer Berufe und alle
- die sich für Psychiatriegeschichte und Gesellschaft interessieren.
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2024
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 224
