Auf Lager:
6
Beobachten, beschreiben, vergleichen
Ethnographische Praktiken griechischer Autoren von den Alexanderzügen bis ins zweite vorchristliche Jahrhundert
Produkt bewerten
Auf Lager:
6
Zustellung: Mi, 25.02.2026
Versand: Kostenlos
CHF 67.50
Beschreibung
Seit der frühen Archaik beschrieben die Griechen Erfahrungen, die sie bei ihren Seefahrten in ferne Gegenden machten. Bereits in den homerischen Epen wurden Eindrücke solcher Begegnungen verarbeitet und für das Publikum arrangiert. Durch die Feldzüge Alexanders veränderten sich die Voraussetzungen für die ethnographische Praxis grundsätzlich: Das Herrschaftsgebiet des Makedonenkönigs erstreckte sich vom Mittelmeer bis an die Ränder Indiens. So ergaben sich neue Optionen der Datensammlung im Osten und Süden der Oikumene. Aristoteles und die Peripatetiker setzten um die Mitte des vierten Jahrhunderts in Athen neue Maßstäbe für Theorie und Methodik, die hellenistischen Monarchen förderten griechische Bildung und Wissenschaft. Das Buch erforscht, inwiefern sich die neuen historisch-politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen in der fragmentarisch überlieferten ethnographischen Literatur von den Alexanderzügen bis ins zweite vorchristliche Jahrhundert spiegeln. Das Zusammenspiel verschiedener Komponenten beeinflusste, wie die Autoren Ethnographie praktizierten. Die Studie bietet eine umfassende Perspektive auf die Ethnographie des Hellenismus bis zur römischen Expansion.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Marie Lemser
Kollektion
- Geographica Historica
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 246
