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Beschreibung
Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges präsentierte der in Hannover lebende Künstler Kurt Schwitters eine Collage, in der er den Fetzen eines Schriftstückes mit der Aufschrift Commerz verarbeitet hatte. Selbstbewusst erklärte er die zweite Silbe des Wortes zum Namen einer eigenen Kunstrichtung, seines dadaistischen Gesamtweltbildes Merz. Durch seine künstlerische Arbeit und seine graphischen Entwürfe gelangte Schwitters bald zu internationalem Ruhm. In einschlägigen Werken zur Kunstgeschichte wird die Stadt Hannover vor allem durch sein Wirken in einer Reihe mit den Zentren der dadaistischen Bewegung in Zürich, Berlin und Paris genannt. Hier in Hannover hat Kurt Schwitters seine literarischen Werke in Varietés vorgetragen. Hier entstand in seinem Atelier der Merzbau, eine begehbare Skulptur, die über Jahre weiter ausgebaut wurde und schließlich durch mehrere Räume der Familienwohnung wucherte. Und hier klebte eines Tages ein Plakat mit Schwitters’ wohl bekanntestem Gedicht An Anna Blume an den Litfaßsäulen und sorgte für öffentliche Diskussionen.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Oliver Matuschek
- Bernd Erhard Fischer
Kollektion
- WEGMARKEN. Lebenswege und geistige Landschaften
Zielgruppe
- Freunde des Dadaismus<br>Interessenten an zeitgenössischer Kunst
- Gestaltung und Lyrik<br>kulturgeschichtlich interessierte Leser
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2013
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Fadenbindung
Anzahl Seiten
- 48
