Auf Lager:
3
Der Germanist Franz Koch 1930 bis 1960
NS-Engagement - Entnazifizierungsbestreben - Verhaltensweisen in der Fachgemeinschaft
Produkt bewerten
Auf Lager:
3
Zustellung: Do, 26.02.2026
Versand: Kostenlos
-2.3 %
CHF 71.–
CHF 69.35
Beschreibung
Die Studie beleuchtet umfassend die Rolle und Nachwirkungen prägender Germanisten im „Dritten Reich“ und in der Nachkriegszeit. Im Zentrum steht Franz Koch (1888-1969), der als führender Repräsentant der deutschsprachigen Forschungspraxis nach 1933 Karriere machte, nach 1945 seine Universitätsposition verlor und in den 1950er Jahren formal emeritiert wurde - ein Vorgang, der sich mit dem Zitat „Man arrangierte sich“ zusammenfassen lässt. Neben Koch werden mit Gerhard Fricke, Hans Ernst Schneider und Hans Schwerte weitere einflussreiche Akteure und ihre Wege durch die NS-Vergangenheit vorgestellt. Die Arbeit bietet neue Einblicke in die Forschungsgeschichte der Geisteswissenschaften und knüpft methodisch an die bei S. Hirzel erschienene Publikation Wilhelm Emrich. Zur Lebensgeschichte eines Geisteswissenschaftlers. (2 Bände, Stuttgart 2018, hrsg. von Jörg Schönert, Ralf Klausnitzer und Wilhelm Schernus) an. Sie richtet sich an alle, die sich für die Wissenschaftsgeschichte der Germanistik und deren Aufarbeitung der NS-Vergangenheit interessieren.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Jörg Schönert
- Wilhelm Schernus
Kollektion
- Beiträge zur Geschichte der Germanistik
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 227
