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Deutsch-deutsche Umweltpolitik 1970-1990
Eine Verflechtungsgeschichte im internationalen und gesellschaftlichen Kontext des Kalten Krieges
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Beschreibung
Deutsch. Umweltprobleme machen nicht an Grenzen Halt. Mit dem Entstehen nationaler und internationaler Umweltpolitik um 1970 geriet das Thema auch auf die politische Agenda der Bundesrepublik und der DDR. Ob Werra- oder Elbeverschmutzung, Geruchsbelästigung oder Müllverbringung - die Themen waren vielfältig und die Probleme drängend. Die Umweltverhandlungen zwischen beiden deutschen Staaten gestalteten sich jedoch kompliziert, wurden mehrfach unterbrochen und unterlagen sowohl äußeren als auch inneren Einflüssen. Erst in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre führten die Bemühungen zu konkreten Maßnahmen. Gerahmt wird diese ökologische und diplomatische Verflechtungsgeschichte sowohl von Geschehnissen der internationalen Entspannungspolitik des Kalten Krieges als auch von Protest und Engagement der Zivilgesellschaft. Die auf einer breiten empirischen Quellenlage basierende Studie befindet sich damit an der Schnittstelle zweier aktueller Forschungsfelder, der Umweltgeschichte und den Cold War Studies. Englisch. Contaminated air and poisonous rivers - this is what environmental pollution in the GDR is often associated with. But how did the Federal Republic react to the environmental problems crossing the border from the East. How did representatives of both German states discuss this subject. This study examines environmental negotiations to shed light on the entanglements of politics, conservation, economics, and civil society between East and West.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Sophie Lange
Kollektion
- Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2023
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 489
