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Die Ingerenz - Voraussetzungen und Rechtsfolgen
Zugleich eine Untersuchung ihrer dogmatischen Begründung
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Beschreibung
Deutsch. Die Frage, wann ein Unterlassen strafrechtlich einem Handeln gleichgestellt ist, stellt sich bildlich als ein »gordischer Knoten« des allgemeinen Teils des Strafrechts dar. Diese Problematik wird im strafrechtlichen Diskurs im Wesentlichen mit dem Vorliegen einer sog. Garantenstellung gleichgesetzt. Eine solche Garantenstellung kann aus vorangegangenem Verhalten (sog. Ingerenz) entstehen. Ziel der Arbeit ist es, einen Begründungansatz für die Ingerenz aufzuzeigen und daraus schärfere Konturen für deren Voraussetzungen und Rechtsfolgen zu gewinnen. Daniel Mittelberg sieht die Ingerenz als eine strafrechtliche Ausprägung des allgemeinen rechtlichen Folgenbeseitigungsprinzips an. Deshalb verlangt er für eine Ingerenz ein obj. rechtswidriges Vorverhalten und stellt hierfür entgegen der vorherrschenden Ansicht nicht auf eine Vorhersehbarkeit aus Sicht eines obj. Dritten ab. Auf Rechtsfolgenseite wendet er auf die Zumutbarkeit der Befolgung der Ingerenzpflichten den Maßstab des § 34 StGB an. Englisch. »The Ingerenz - Prerequisites and Legal Consequences. At the Same Time an Examination of its Doctrinal Justification«: This investigation contains a discussion of the controversial problem in the field of criminal law, under which conditions an omission can be punished equally to an action. The German Penal Code states for this problem that an omission can be punished equally to an action if someone is legally obligated to hinder the accomplishment of the crime. One of these obligations results from dangerous previous behavior (Ingerenz), which this investigation is dedicated to.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Daniel Mittelberg
Kollektion
- Schriften zum Strafrecht
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 266
