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Die Richterwahlen im Kanton Zürich
unter den Aspekten der richterlichen Unabhängigkeit und der Gewaltenteilung
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Beschreibung
Die Richterwahlen in der Schweiz und insbesondere im Kanton Zürich werden durch die Parteien zunehmend politisiert. Der Parteienproporz als Wahlkriterium hat Vorrang gegenüber der persönlichen und fachlichen Eignung der Richterkandidatinnen und -kandidaten. Die periodische Wiederwahl nach verhältnismässig kurzer Amtsdauer fördert die Druckmöglichkeiten der Politik auf die Richterschaft und indirekt auf die Rechtsprechung. Dies gefährdet die richterliche Unabhängigkeit, ohne dass die demokratische Legitimation der Judikative wirklich gestärkt wird. Die Mandatsabgaben der Richterschaft führen zu einer problematischen Nähe zu den Parteien. Der Autor analysiert das Richterwahlsystem im Kanton Zürich unter Einbezug seiner langjährigen Erfahrung als Bezirksrichter, Oberrichter und Obergerichtspräsident. Er erachtet das System als reformbedürftig und macht konkrete Verbesserungsvorschläge.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Martin Burger
Thema
- Recht: Allgemein
Kollektion
- Schweizer Schriften zum Staats- und Verfassungsrecht (SSV)
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Schweiz
Format
- Buch (Hardcover)
Detailformat
- Klebebindung
Anzahl Seiten
- 199
