Auf Lager:
1
Die Strafverfolgung von NS-Kriminalität im Landgerichtsbezirk Augsburg
Eine Studie zu den frühen Verfolgungen (1945-1958)
Produkt bewerten
Auf Lager:
1
Zustellung: Di, 17.02.2026
Versand: Kostenlos
-7.8 %
CHF 114.–
CHF 105.15
Beschreibung
Denkt man an die Verfolgung und Bestrafung von nationalsozialistischen Gewaltverbrechern nach dem Zweiten Weltkrieg, so kommen dem historisch Interessierten womöglich zunächst die von den alliierten Siegermächten durchgeführten »Nürnberger Prozesse« oder die maßgeblich von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer initiierten »Auschwitz-Prozesse« in den Sinn. Weniger im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dagegen die Strafverfahren, die die deutsche Justiz bereits 1945, wenige Wochen nach dem Zusammenbruch, »unter Aufsicht« der Besatzungsmächte gegen mutmaßliche NS-Täter durchführte. In der vorliegenden Arbeit werden diese Strafverfahren für den geografisch abgegrenzten Bereich des Landgerichtsbezirks Augsburg untersucht und in die gesamtdeutsche Aufarbeitung eingeordnet. Der Autor zieht das Fazit, dass bei der Strafjustiz in Augsburg durchaus ein Wille zur Strafverfolgung erkennbar ist, wobei einzelne Justizjuristen besonders hervorzuheben sind. Auf der anderen Seite konnten jedoch auch etliche Fälle zutage gebracht werden, bei denen auf die von der höheren und obersten Rechtsprechung entwickelten Auslegungen und dogmatischen Figuren zurückgegriffen wurde. Ausgezeichnet mit dem Mieczysław-Pemper-Preis 2024.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Matthias Reiner
Kollektion
- Schriften zur Rechtsgeschichte
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 374
