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Beschreibung
Deutsch. Die Haftung von Abschlussprüfern ist gem. § 323 Abs. 2 HGB grundsätzlich auf Haftungshöchstsummen beschränkt. Eine solche Regelung ist sowohl im Vergleich wichtiger Rechtsordnungen als auch im Kontext des deutschen Haftungsrechts ungewöhnlich. Die Arbeit untersucht die Rechtfertigung der Norm anhand einer kritischen Analyse der gesetzgeberischen Gründe für ihre Existenz, namentlich der Versicherbarkeit des Haftungsrisikos und dem Schutz vor einer Konzentration auf dem Markt für Abschlussprüferleistungen. Hierbei wird aufgezeigt, dass die genannten Gründe die Norm in ihrer heutigen Fassung nicht rechtfertigen. Gegen die Rechtfertigung spricht zudem die Grundkonzeption des Haftungsrechts. Verdeutlicht wird dies anhand eines Vergleichs mit der Ausgestaltung der Haftung anderer Berufsgruppen. § 323 Abs. 2 HGB ist zu streichen. Die Vereinbarung einer Haftungsbegrenzung sollte stattdessen den Parteien des Prüfungsvertrags selbst überlassen werden. Englisch. »The Limitation of Auditors’ Liability«: The paper examines the justification of Art. 323 para. 2 HGB. The legislator’s reasons, the insurability and the protection against market concentration, are analyzed. They do not justify the norm as it stands today. Additionally, the basic conception of liability law stands in the way of the norm’s justification. Art. 323 para. 2 HGB is to be deleted and any liability limitation must be agreed by the parties themselves.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Lea Kuhmann
Kollektion
- Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 330
