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Die verdrängte Pandemie
Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus
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Beschreibung
Deutsch. Für eine linke Alternative zur MehrfachdurchseuchungDeutsch. Seit der Aufhebung der staatlichen Schutzmaßnahmen macht sich in allen politischen Lagern ein Pandemierevisionismus breit. Die Gefahr, die vom Virus ausging, wird kleingeredet, der Gesundheitsschutz als übertrieben bezeichnet oder sogar ins Lächerliche gezogen, die Notwendigkeit weiterer Prävention negiert, an Long Covid leidende Menschen werden stigmatisiert und die Bedürfnisse von vulnerablen Personen kommen in der Diskussion kaum mehr vor. In diesem multidisziplinären Sammelband wird dem Revisionismus auf den Grund gegangen. Autorinnen und Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Medizin, Evolutionsbiologie, Pflege, Arbeits- und Gesundheitswissenschaften, Gewerkschaftsarbeit, Philosophie, Politikwissenschaften kommen dabei zu Wort. Neben einer kurzen Sozialgeschichte der Pandemie werden auch die kapitalistische Seuchenproduktion, die Rolle des Staates während der Pandemie, die Zustände der Gesundheitssysteme, ideologische Kollateralschäden der Durchseuchung und die mangelnde Versorgung für Long-Covid- und ME/ CFS-Patientinnen behandelt. Ausgehend vom Befund, dass die gesamte Pandemie hindurch Behindertenfeindlichkeit und Sozialdarwinismus eine tragende Rolle spielten, liegt ein Fokus auch auf der Frage, was geschehen muss, damit vulnerable Personen ungefährdet Teil dieser Gesellschaft sein können. Mit Beiträgen u. a. von Thomas Ebermann, Natascha Strobl, Stefan Dietl, Wolfgang Hien, Peer Heinelt, Eva Hottenroth und Karin Fischer.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Frédéric Valin
- Paul Schuberth
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Klebebindung
Anzahl Seiten
- 296
