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Dis/kontinuitäten
Oper und Operngeschichte zwischen Weimarer Republik und früher Bundesrepublik
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Beschreibung
Zäsuren der politischen Geschichte bestimmen das Bild, das wir uns von der Musikgeschichte machen. Die Jahreszahlen 1933 und 1945 wurden mit guten Gründen auch zur musikhistorischen Periodisierung der Oper herangezogen. Das Musiktheater der Weimarer Republik und die Situation der Oper im Nationalsozialismus sind ebenso klar konturierte wie intensiv erforschte Themen, und dass die »Stunde Null« im Selbstverständnis der Avantgarde nach 1945 auch ein Ende der Oper bedeutete, ist zu einem musikgeschichtlichen Topos geworden. Andererseits ist immer wieder auf die vielen Kontinuitäten von »Weimar« zum »Dritten Reich« und von hier in die frühe Bundesrepublik hingewiesen worden. Die Fallstudien dieses Bandes problematisieren die damit gegebene Alternative. In ihrer Vielfalt machen sie die historische Komplexität der Gattung Oper im 20. Jahrhundert greifbar, ausgehend von einer ihrer großen Blütephasen, in der sich neue Werke gegenüber dem Angebot der aufkommenden Massenmedien und einem zur Erstarrung tendierenden Repertoire bewähren mussten.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Stefan Keym
- Tobias Janz
- Benedetta Zucconi
- Camilla Bork
- Daniel Boucher
- Richard Erkens
- Max Erwin
- Tina Frühauf
- John Gabriel
- Friedrich Geiger
- Anselm Gerhard
- Christopher Hailey
- Adele Jakumeit
- Gundula Kreuzer
- Emily Richmond Pollock
- Arne Stollberg
- Kirstin van den Buys
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 346
