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Eigentum als Herrschaftsressource
Tagung der Vereinigung für Verfassungsgeschichte in den Franckeschen Stiftungen (Halle) vom 22.-24. Februar 2022
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Beschreibung
Deutsch. Das Beiheft dokumentiert eine Tagung der Vereinigung für Verfassungsgeschichte. Eigentum als Herrschaftsressource scheint auf den ersten Blick einen zivilrechtlichen und einen öffentlichrechtlichen Aspekt zu verknüpfen. Aber in der Tat stützten sich frühmittelalterliche Könige auf eigene Ländereien und Domänen, um ihre Macht zu finanzieren und damit zu festigen. Später erschien dominium als Inbegriff von Herrschaft und Eigentum zugleich, sehr handfest auch in der Geschichte des Kolonialismus. Erst das 19. Jahrhundert versuchte, Amt und Privatperson wieder zu trennen. Bis in die Zeitgeschichte mit ihren neuen Nationalstaaten, totalitären Regimen, der Daseinsvorsorge und dem geistigen Eigentum erstreckt sich die thematische Spannweite der Beiträge. Die Plenumsdiskussionen sind umfassend dokumentiert und zeigen, wie Rechtshistoriker, Öffentlichrechtler und Archivare über eine Grundfrage der Verfassungsgeschichte epochenübergreifend ins Gespräch kommen. Englisch. »Property as a Resource of Power«: The proceedings of the Association for Constitutional History provide contributions on the significance of property for the emergence and stabilisation of rulership. From the Frankish period with its domains to the modern era with questions relating to intellectual property, selected case studies raise fundamental questions of European constitutional history. The extensively documented discussion section provides a common thread in the dialogue between legal historians, public law scholars and archivists.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Oliver Lepsius
- Peter Oestmann
- Dieter Gosewinkel
Kollektion
- Der Staat. Beihefte
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 292
