Auf Lager:
3
Eine illegitime Kunst
Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie
Produkt bewerten
Auf Lager:
3
Zustellung: Do, 12.02.2026
Versand: Kostenlos
CHF 33.67
Beschreibung
Eine 'illegitime Kunst' nennen Bourdieu und seine Mitarbeiter die Fotografie. In der Tat gilt sie als 'Zwitter': als Alltagshandlung mit dem Anspruch einer Kunstanstrengung. Welchen Zwecken gehorcht die Fotografie. Sind Fotografien Bilder in dem strengen Sinne, mit dem dieses Wort in aller Regel ausgestattet wird. Und welche stillschweigenden oder ausdrücklichen Vorsätze steuern den technischen Apparat, wenn ein Foto 'geschossen' wird. In diesem Buch wird die Fotografie unter dem Gesichtspunkt ihres Gebrauchswertes untersucht. Denn es ist, wie Bourdieu sagt, der Gebrauch, der ihre Bedeutung konstituiert, eine soziale Bedeutung. Dies erklärt sowohl die Verbreitung des Mediums als auch die Uniformität der Bildmotive. Und es erklärt den besonderen Status des Fotografierens innerhalb der kulturellen Alltagstätigkeiten es signalisiert eine kodifizierte Verhaltensweise, die 'den Anspruch erhebt, Kunst zu sein'.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Pierre Bourdieu
- Dominique Schnapper
- Luc Boltanski
- Jean-Claude Chamboredon
- Robert Castel
- Gerard Lagneau
Erscheinungsjahr
- 2014
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 334
