Auf Lager:
10+
Ergänzungen und Eingriffe
Zur Geschichte der Akademie der bildenden Künste Wien 1930–1960
Produkt bewerten
Auf Lager:
10+
Zustellung: Fr, 10.04.2026
Versand: Kostenlos
-8.4 %
CHF 44.50
CHF 40.75
Beschreibung
Die Akademie der bildenden Künste Wien versteht sich heute als eine Institution kritischer Kunstproduktion und progressiver Theoriebildung. Doch noch in junger Vergangenheit, im Austrofaschismus und Nationalsozialismus, war sie ein Ort antidemokratischer, antisemitischer und deutschnationaler Mobilisierung. Es dominierten ein reaktionäres Kunstverständnis und eine Abwertung der künstlerischen Moderne, die bis weit in die Nachkriegszeit fortwirkten. Sowohl die Verstrickungen mit faschistischen Regimen als auch deren Kontinuitäten an der Wiener Akademie sind bis heute allenfalls in Ansätzen aufgearbeitet. Hier greift der vorliegende Band ein. Seine Beiträge untersuchen personelle Netzwerke und institutionelle Weichenstellungen sowie deren Auswirkungen auf Kulturpolitik und Ästhetik. Biografische Skizzen von Entscheidungsträger : innen, aber auch von verfolgten Akademiemitgliedern zeigen auf, welche unterschiedlichen Handlungsspielräume Menschen an der Akademie hatten. Ergänzt werden die Textbeiträge um rezente künstlerische Arbeiten, die sich kritisch mit der Gewaltgeschichte der Institution auseinandersetzen. Mit Beiträgen von Sigrid Eyb-Green, Nicole-Melanie Goll, Ulrike Hirhager, Ingrid Holzschuh, Monika Knof ler, Michael Lunardi, Lina Morawetz, Andreas Nierhaus, Verena Pawlowsky, Eva Schober, René Schober, Friederike Sigler und Christina Wieder
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Ruth Sonderegger
Erscheinungsjahr
- 2025
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 360
