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Erzählte Erregung
Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien
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Beschreibung
Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phänomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachterinnen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme des vorliegenden Buchs lautet jedoch, dass Erregung erzählt werden muss: Die Autorin fasst „Erregung“ als Affekt, der als Bestandteil der Erzählung auf die Empathie der Zuschauerinnen wirkt, und von der Erzählperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Braidt zeigt an einem weiten Spektrum von Fallbeispielen - von Serien wie The Sopranos und Mad Men zu künstlerisch-innovativen Filmen von Katrina Daschner, Ashley Hans Scheirl und Anna Jermolaeva, hin zu medial-performativen Arbeiten von Jakob Lena Knebl oder Belinda Kazeem-Kaminski - wie dieser performative Prozess der Erzählung geschlechterkonstitutiv wird.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Andrea B. Braidt
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Österreich
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Softcover
Anzahl Seiten
- 213
