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Geschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein
Europa nach dem Holocaust
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Beschreibung
Aktuelle Kontroversen um die „Singularität des Holocaust" übergehen oftmals, dass es nach 1945 einige Zeit dauerte, bis die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaften drang. Dieser Sammelband geht den Ursachen dafür nach, indem er die Gedächtnisgeschichte des Holocaust mit der politischen und Ideengeschichte des Kalten Krieges zusammenführt. Dabei zeichnen die deutsch- und englischsprachigen Beiträge nicht einfach die verspätete Rezeptionsgeschichte oder die offizielle Erinnerungskultur in verschiedenen europäischen Staaten nach. Vielmehr rücken sie die Frage nach der latenten Wirkung des Ereignisses ins Zentrum der Betrachtung, die wesentlich von nationalen Besonderheiten bestimmt wurde, und nähern sich diesen länderspezifischen Konstellationen über paradigmatische Biografien der politischen Linken an. Der Band bietet somit nicht nur einen innovativen Zugang zur Historisierung der 1950er und 1960er Jahre, sondern leistet auch einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Möglichkeit eines multiperspektivischen Gedächtnisses.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Jan Gerber
- Margit Reiter
- Robert Zwarg
- Susanne Zepp
- Dan Diner
- Lutz Fiedler
- David Kowalski
- Hilla Lavie
- Kata Bohus
- Nadège Ragaru
- Stijn Vervaet
- Ulf Zander
- Andy Pearce
- Philipp Graf
- Anna Pollmann
- Christoph Hesse
- Falko Schmieder
- Catarina von Wedemeyer
Thema
- Europäische Geschichte: Europäische Geschichte
- Politikgeschichte: Holocaust
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 535
