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Gesellschaft als staatliche Veranstaltung?
Orte politischer und kultureller Partizipation in der DDR
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Beschreibung
Die paternalistisch-autoritäre Gesellschaftsvorstellung der SED sah persönliches Engagement nur innerhalb staatlicher Strukturen vor, eine gesellschaftliche Selbstorganisation war in der DDR unerwünscht. Doch wie gestaltete sich politische und kulturelle Partizipation innerhalb dieser staatlichen Strukturen in der Praxis. Das Buch wirft in seinen Beiträgen einen vielschichtigen Blick auf bürgerschaftliches Engagement in der DDR. Deutlich wird dabei, dass die Menschen aktiv die Angebote der staatlichen Verwaltungen, Blockparteien und Massenorganisationen für eigene Anliegen nutzten, sei es zur Pflege heimischer Traditionen oder den Umweltschutz. Als mit dem revolutionären Umbruch 1989/1990 diese systemspezifische Partizipation zerbrach, setzten in einigen Fällen die Bürgerinnen und Bürger ihr Engagement in nun erlaubten Vereinen und Initiativen fort.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Jörg Ganzenmüller
- Bertram Triebel
- Jan Scheunemann
- Christian Möller
- Sabine Pannen
- Anja Schröter
- Christian Rau
- Cornelia Bruhn
- Tobias Huff
- Jenny Price
Kollektion
- Europäische Diktaturen und ihre Überwindung. Schriften der Stiftung Ettersberg
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 296
