Produkt bewerten
Erhältlich:
Nicht auf Lager
Zustellung: Mo, 16.02.2026
Versand: Kostenlos
CHF 40.94
Beschreibung
Die Zivilisation steht auf dünnem Eis. Hier riskiert ein Intellektueller einen Blick in die abgründige Tiefe. In seinen Essays diskutiert Jan Philipp Reemtsma das Unbehagen an einer Zivilisation, zu der die Gewalt als mögliche, vielleicht sogar als attraktive Lebensform gehört, eine Lebensform, die sich nicht aus niederen Instinkten, sondern aus praktizierter Bedenkenlosigkeit, aus der Gewährung von Macht oder aus dem Versprechen vermeintlicher Grandiosität erklären lässt. Er geht diesem Problem in seiner historischen, rechtlichen und anthropologischen Dimension nach, indem er Werke der literarischen Tradition seit der »Ilias« nach den in ihnen enthaltenen und künstlerisch gestalteten Gewaltkonstellationen befragt. Reemtsmas Essays sind anregend, gedankenreich und voller Überraschungen, an denen er die Leserinnen und Leser wie im Gespräch teilnehmen lässt. Aus dem Inhalt: Der Held, das Ich und das Wir Gewalt, der blinde Fleck der Moderne Gewalt als Lebensform »Was hast du. « Sophokles über den Schmerz Das Scheinproblem Willensfreiheit
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Jan Philipp Reemtsma
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2020
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Detailformat
- Mit Schutzumschlag
Anzahl Seiten
- 300
