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Internierungslager im besetzten Deutschland
Außergerichtliche Haft im Namen der Entnazifizierung 1945-1950
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Beschreibung
Nach 1945 internierten die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs in allen vier Besatzungszonen insgesamt mehr als 400 000 Deutsche ohne Gerichtsverfahren. Nur eine Minderheit wurde verdächtigt, Kriegsverbrechen begangen zu haben, die meisten wurden als Angehörige und Amtsträger nationalsozialistischer Organisationen festgehalten. Aber es gab auch Menschen, die die Besatzungsmächte eher willkürlich festgenommen hatten. Die vorliegende Arbeit ist die erste systematische, vergleichende Studie zur Internierung durch die Alliierten in den Jahren 1946-1950. Sie arbeitet die gemeinsamen Grundlagen und Merkmale der Internierung in den verschiedenen Besatzungszonen ebenso wie entscheidende Unterschiede heraus. Andrew H. Beattie betrachtet die Internierung innerhalb des breiteren Kontexts der Übergangsjustiz nach dem "Dritten Reich". Sie sei zentrales Element der Bemühungen der Alliierten, die eigene Präsenz in Deutschland zu sichern, den Nationalsozialismus auszurotten, die dafür Verantwortlichen zu bestrafen und zugleich die Voraussetzung für die Errichtung neuer politischer Systeme zu schaffen. Letztlich, so sein Fazit, erleichterte die Internierung die Demokratisierung in den Zonen der Westalliierten wie auch die Stalinisierung in der Sowjetzone.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Andrew H. Beattie
Erscheinungsjahr
- 2025
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 327
