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Kommunikative Fairness im Strafverfahren
Am Beispiel von Dolmetschtätigkeit und der Zulässigkeit von Vorhalten
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Beschreibung
Dolmetschen und effektiv kommunizieren - ein Vademecum für die Strafverteidigung. Band 41 der Schriftenreihe beleuchtet zwei zentrale und oftmals unterschätzte Themen im Strafprozess: die Strafverteidigung und das Dolmetschen sowie die Zulässigkeit von Vorhalten. Auf den ersten Blick mögen diese beiden Felder wenig miteinander gemein haben. Doch in der modernen Strafverteidigung übernehmen Verteidigerinnen häufig auch eine essenzielle Dolmetschfunktion. Sie unterstützen ihre Mandantinnen bei der Kommunikation mit Richterinnen und Strafverfolgungsbehörden, erklären komplexe Prozesshandlungen und erläutern die Bedeutung der Aussagen von (Mit-)Angeklagten und Zeuginnen. Besonders herausfordernd wird es, wenn zusätzlich zur juristischen Fachsprache eine Fremdsprache als Kommunikationsbarriere hinzukommt. In solchen Fällen ist die Mitwirkung der Verteidigerinnen von entscheidender Bedeutung, um eine faire und verständliche Kommunikation im Strafverfahren sicherzustellen. Das Buch thematisiert weiters Theorie und Praxis der „Vorhalte“ während Vernehmungen. Diese Vorhalte sind ein gängiger und wichtiger Kommunikationsvorgang in der Hauptverhandlung und unterstreichen die Notwendigkeit, das Strafprozessrecht kompetent zu beherrschen. Verteidigerinnen müssen hierbei nicht nur im Sinne ihrer Mandantinnen kommunizieren, sondern dies auch prozessordnungskonform gestalten und umsetzen.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Richard Soyer
- Alexandra Stöglehner
- Nino Pollak-Tartarone
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2024
Erscheinungsland
- Österreich
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 298
