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Künstliche Intelligenz in der Gerichtsbarkeit
Eine verfassungsrechtliche Standortbestimmung
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Beschreibung
Künstliche Intelligenz und das Richterbild - Verfassungsrechtliche Grenzen. Inwieweit kann künstliche Intelligenz (KI) die verfassungsrechtlichen Anforderungen an Richterinnen erfüllen. Dieser Frage widmet sich dieses Buch durch eine Analyse des entitäts- und des fähigkeitsbezogenen Richterbilds. Im Einzelnen wird untersucht, ob Richterinnen de lege lata notwendigerweise als menschliche Personen konzipiert sind, inwieweit KI die erforderlichen sozialen und juristischen Fähigkeiten sowie die Begründungsfähigkeit aufweist und ob KI das primär durch die richterliche Unabhängigkeit determinierte Anforderungsprofil an die richterliche Persönlichkeit erfüllt. Der verfassungsrechtlichen Analyse geht eine Aufarbeitung der relevanten technischen Grundlagen voraus. Die Funktionsweise von KI wird dabei mit dem Menschen und seinen Denk-, Handlungs- und Entscheidungsstrukturen verglichen. Die Arbeit zeigt, dass eine vollumfängliche Übernahme der richterlichen Funktion durch KI nach dem aktuellen Stand der Technik ausscheidet. Dies liegt vor allem an dem spezifischen Charakter des Rechts und der strukturellen Andersartigkeit der KI.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Elisabeth Paar
Kollektion
- Schriften zum österreichischen und europäischen öffentlichen Recht
Erscheinungsjahr
- 2024
Erscheinungsland
- Österreich
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 430
