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Lebendig begraben: Guillain-Barré-Syndrom
Krankheit, Trauma und die Narben der Geschichte
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Beschreibung
Als Jugendliche erkrankte die Autorin am Guillain-Barré-Syndrom. Die Autoimmunerkrankung verwandelte sie innerhalb weniger Tage in einen erstarrten Körper mit einem gefangenen Geist. Sie war vollständig gelähmt. Es war ein körperlicher Shutdown, ein radikaler Rückzug aus einer unerträglich gewordenen Welt. Ein Gefühl der Lähmung kennen viele von uns, individuell wie kollektiv. Ihre Krankheitsgeschichte ist eingebettet in eine gesellschaftliche Atmosphäre, die eine kollektive Kälte widerspiegelt. Angst, emotionale Taubheit und Erstarrung prägten die Kriegsgeneration, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland mit ihrer Schuld und Scham leben musste. In ihrem Buch verwebt die Autorin biografische Elemente mit psychologischen und medizinischen Erkenntnissen. Sie bietet zudem einen übergeordneten Blick auf das Thema Krankheit, das stets in einem gesellschaftlichen Rahmen verankert ist und geformt wird. Gestützt auf ihre existenziellen Erfahrungen erläutert die Autorin die Hintergründe der transgenerationalen Weitergabe von Traumata. Darüber hinaus wirft sie einen mythologischen Blick auf Krankheit und zeigt, wie verborgene Weisheiten heilende Impulse setzen können. Das Buch richtet sich an alle, die der inneren Leblosigkeit entkommen möchten. In der psychotherapeutischen Praxis liefert es wertvolle Erkenntnisse, um die Auswirkungen von Traumata besser zu verstehen und deren Übertragungseffekte zu begleiten.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Ulrike Hinrichs
Erscheinungsjahr
- 2025
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 260
