Produkt bewerten
Auf Lager:
3
Zustellung: Di, 24.02.2026
Versand: Kostenlos
CHF 28.–
Beschreibung
„Recht auf Stadt“: Wer kennt die Parole nicht oder hat sie nicht auf den Plakaten von durch Gentrifizierung bedrohten und dagegen ankämpfenden Stadtbewohnerinnen schon gesehen. Ihrem Urheber, Henri Lefebvre, ist nicht nur die These zu verdanken, dass in jedem von Homogenisierung und Privatisierung auch ergriffenen städtischen Raum doch revolutionäres Potenzial steckt. Mit seinen Gedanken zur Produktion des Raums lieferte er auch eine „scharfe Theorie“, die eine Brücke zwischen akademischer Welt und aktivistischen Zirkeln schlägt. 50 Jahre nach seinen Schriften verfolgen die in diesem bilingualen Buch versammelten Beiträge das Ziel, den Begriff „Recht auf Stadt“ zu justieren und zu reklamieren. Parallel zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Begriff des Alltagslebens, mit Entfremdung in Zeiten der Digitalisierung und mit denkbaren Strategien der individuellen und kollektiven Raumaneignung wird der Zusammenhang von Stadtpolitik, Aktivismus und Kunst zu einer Zeit untersucht, in der weitgehende Privatisierung, Migration und Prekarisierung die urbane Landschaft und das Leben der Menschen, die darin leben, grundlegend verändert haben.
Spezifikationen
Sprache
- Englisch
- Deutsch
Autor
- Christian Schmid
- Daniele Togozzi
- Johanna Gilje
- UroS Pajovic
- Ben T. Busch
- Kollektiv Quotidien
- Klaus Ronneberger
- Christoph Schäfer
- Ulrike Hamann
- Elisa T. Bertuzzo
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2020
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 240
