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Literatur und Epigraphik
Phänomene der Inschriftlichkeit in Mittelalter und Früher Neuzeit
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Beschreibung
Zur Schriftkultur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit gehören nicht nur Handschriften und Drucke, sondern auch Inschriften, die auf unterschiedlichen Materialien und Gegenständen, auf Plätzen und Gebäuden angebracht wurden. Auf den ersten Blick scheint ihr Zweck offenkundig: Sie zeigen Besitz an oder erinnern an vergangene Personen und Ereignisse. Rekonstruiert man aber die Kontexte und Praktiken sowie die Bedeutung von Beschreibstoffen, Layout und Formaten, eröffnen Inschriften eine Vieldeutigkeit, die keine einfachen Antworten mehr zulässt. Gesteigert wird dies noch, wenn man real erhaltene mit solchen Inschriften konfrontiert, die in Chroniken, Romanen, Legenden oder mystischen Visionen dieser Zeit beschrieben werden. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Buches fragen danach, welche Bedeutungen den Inschriften in Mittelalter und Früher Neuzeit beigemessen wurden - etwa im städtischen Raum, an Gräbern, in intermedialen Konstellationen - und welche Funktionen sie darüber hinaus im historiographischen, geistlichen oder genealogischen Erzählen ausbilden konnten.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Laura Velte
- Ludger Lieb
- Matthias Heiduk
- Racha Kirakosian
- Sarina Tschachtli
- Edith Kapeller
- Jan Ilas Bartusch
- Julia Bohnengel
- Björn Buschbeck
- Dennis Disselhoff
- Iris Roebling-Grau
- Gabriele Schichta
- Teresa Schröder-Stapper
- Sylvia Brockstieger
- Tobias Frese
- Lukas Hermann
- Michael R. Ott
- Helge Perplies
- Dennis Pulina
- Romedio Schmitz-Esser
Thema
- Literaturwissenschaft: Antike & Mittelalter
Kollektion
- Philologische Studien und Quellen
Zielgruppe
- Mediävisten
- Frühneuzeitforscher
- Literaturwissenschaftler
- Historiker
- Kunsthistoriker
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 393
