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Beschreibung
Museen verwahren Kunstwerke und andere Gegenstände, um sie dem Publikum zu zeigen. Sie können aber nicht alles in Verwahrung nehmen und auch nicht alles zeigen, ihrem enzyklopädischen Versprechen zum Trotz. Objekte werden im Krieg zerstört oder gehen bei Umzügen verloren, werden gestohlen oder erweisen sich umgekehrt als Raubgut, sodass sie restituiert werden müssen. Gegen das Ausstellen von Dingen, die außerhalb des Museums noch als heilig gelten, namentlich von sogenannten menschlichen Überresten, gibt es durchgreifende ethische Bedenken. Wie verändert sich unser Blick auf das Museum, wenn wir es von den Leerstellen aus betrachten. Die Texte dieses Bandes machen die Probe auf einen solchen Perspektivwechsel, angeregt von den Forschungen der Berliner Kunsthistorikerin Charlotte Klonk über Museen als Erfahrungsräume. Unter den Autorinnen und Autoren sind Kunstwissenschaftler und Museumspraktikerinnen, aber auch Museumsgänger, die von Beruf Juristinnen, Schriftsteller und Philosophinnen sind - oder Künstler. Schillers Schädel, ein Hitlerkopf von Gerhard Marcks, ein allzu lasziver Amor aus Venedig oder auch die Urschrift des Grundgesetzes: Die Einträge des imaginären Katalogs von Traum und Alptraumobjekten lassen auch in der Form die Phantasie spielen. Das Spektrum dieser Sammlung kunstliterarischer Versuche reicht von der aktengestützten Fallstudie bis zur fiktionalen Fehlanzeige.
Spezifikationen
Sprache
- Englisch
- Deutsch
Autor
- Franziska Solte
Kollektion
- Bildfäden
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Softcover
Anzahl Seiten
- 240
