Produkt bewerten
Auf Lager:
2
Zustellung: Di, 24.02.2026
Versand: Kostenlos
-5.8 %
CHF 34.50
CHF 32.50
Beschreibung
Werner Düttmann (1921-1983) zählt zu den bedeutendsten Berliner Architekten der Nachkriegszeit. Die Akademie der Künste, Berlin ist mit ihm gleich mehrfach eng verbunden: als Architekt des Akademiegebäudes am Hanseatenweg (1960), als Direktor der Abteilung Baukunst (1967-1971) und schließlich als ihr Präsident (1971-1983). Das Baukunstarchiv der Akademie verwahrt seinen Nachlass, der die Grundlage für diesen Textband liefert. Erstmals werden hier Düttmanns Reden und Schriften aus mehr als drei Jahrzehnten seit den späten 1940er-Jahren veröffentlicht. Zahlreiche Manuskripte und Typoskripte aus den unterschiedlichen Zusammenhängen seiner Tätigkeiten als Architekt, Stadtplaner und Präsident offenbaren seine Arbeits- und Denkweise. Das Schreiben war sein Instrument des Arbeitens und Verarbeitens. Werner Düttmann war ein ausgesprochen scharfsinniger Beobachter, belesen, humorvoll, analytisch, sprachgewandt: Seine Texte lesen sich wie hochaktuelle und nach wie vor relevante Beiträge zu den Architektur- und Städtebaudebatten, sei es etwa zum sozialen Wohnungsbau, zur Verkehrsplanung, zu Raum- und Funktionsprogrammen oder generell zur gesellschaftlichen Bedeutung von Architektur. „Alle kannten ihn; nur wenige wußten von seiner eigentlichen Wirklichkeit, aber auch eigenen Zweifeln. Werner Düttmann war Architekt wie Maler; er hätte auch Schriftsteller sein können. Er war ungenannter Schirmherr so vieler geistig musischer Anliegen dieser Stadt. Tradition und Historie Berlins waren für ihn Quelle unerschöpflicher Begeisterung und Leidenschaftlichkeit. “ Hans Christian Müller, 1. September 1983
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Sibylle Hoiman
Erscheinungsjahr
- 2021
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 304
