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"Niemand war da, uns vor der Tollwut von Analphabeten zu schützen!"
Thekla Merwin (1887-1944) - Essays und Gedichte
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Beschreibung
Thekla Merwin, geborene Blech, wurde 1887 in Riga geboren. 1908 heiratete sie den aus Lemberg stammenden Juristen Emil Merwin (1881-1934). Ihre Tochter Magda, später Juristin, kam 1911 zur Welt. Ab März 1938 wurden Thekla und Magda Merwin zu Opfern des menschenverachtenden NS-Rassismus. Sie wurden am 24. September 1942 mit dem 11. Transport vom Wiener Aspangbahnhof nach Theresienstadt deportiert, von dort nach zwei entsetzlichen Jahren mit einem der letzten Transporte am 19. Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Das literarische Werk Thekla Merwins umfasst Gedichte, Feuilletons, kurze Prosawerke, Rezensionen, Gedichte und journalistische Beiträge zum Zeitgeschehen, welche nachweisbar ab 1909 in zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen erschienen sind. Für die vorliegende Werkausgabe konnten insgesamt 138 Texte recherchiert und transkribiert werden. Thekla Merwin tritt uns in allen Lebensphasen als kritische, politisch wachsame und furchtlos argumentierende Zeitgenossin entgegen. Die neuerliche Lektüre der von Thekla Merwin hinterlassenen facettenreichen Texte gewährt uns Einblick in eine Epoche des Aufstiegs und auch des Niedergangs. Die Texte zeugen von Hoffnung und auch von Resignation - bis hin zum gewaltsamen Tod der Autorin.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Ilse Korotin
- René Korotin
Thema
- Sprache: Linguistik
Kollektion
- biografiA - Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2023
Erscheinungsland
- Österreich
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 391
