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NS-"Euthanasie" in Franken
Die Heil- und Pflegeanstalt Erlangen, die "Aktion T4" und das "Hungersterben". Teil 1: Ereignis und Geschichte
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Beschreibung
Die Erlanger Heil- und Pflegeanstalt war in der NS-Zeit Ort von „Euthanasie“-Verbrechen. Von hier aus wurden über 900 behinderte und psychisch kranke Menschen in Tötungsanstalten gebracht, viele Hundert weitere wurden in den späteren Kriegsjahren Opfer der sogenannten „Hungerkost“ und der strukturellen Vernachlässigung. Für die Erlanger Anstalt waren drei Gegebenheiten spezifisch: ihre Funktion als Zwischenanstalt, ihre Lage inmitten der Stadt und die enge strukturelle Verbindung zur Erlanger Universitätspsychiatrie - die Geschehnisse waren sichtbar für die Stadtgesellschaft und die Beschäftigten und Angehörigen der Universität Erlangen. Der vorliegende Band präsentiert die ersten Ergebnisse eines mehrjährigen gemeinsamen Forschungsprojekts des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der FAU Erlangen-Nürnberg und des Stadtarchivs Erlangen. Auf der Basis systematischer Erhebung größtenteils bislang nicht ausgewerteter Archivquellen werden die Ereignisse hinter den Anstaltsmauern in ihrem medizinischen, kommunalen und öffentlichen Kontext dargestellt und analysiert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Opfern, die über das jeweilige Einzelschicksal hinaus auch gruppenbiographische Merkmale aufweisen.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Marion Voggenreiter
- Karl-Heinz Leven
- Susanne Ude-Koeller
- Philipp Rauh
- Markus Wahl
- Robert Davidson
- Dorothea Rettig
- Maximilian Vitzthum
- Juliane Engelich
- Hans-Georg Hofer
- Sabrina Freund
Kollektion
- Perspektiven der Medizingeschichte | Perspectives of Medical History
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2024
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 496
