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Österreichisches Deutsch
Eine 300-jährige Liebesgeschichte
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Beschreibung
Dieses beschwingt und pointiert geschriebene Buch beschreibt die 300-jährige Romanze der Österreicher mit "ihrem" Standarddeutsch. Das österreichische Hochdeutsch, so das Argument, ist der passende Standard für Österreich, der leider andernorts nicht immer als solcher gesehen wird. Der Bogen wird gespannt, oft überspitzt illustriert, von Maria Theresia (der damals deutschen Kaiserin), über Ludwig Wittgenstein (dessen unbekanntes Wörterbuch des österreichischen Hochdeutsch), der Nazizeit (als Deutsch als Waffe benutzt wurde), bis zum Germanistenstreit der Jetztzeit. Der Fokus ist konsequent auf das oft totgesagte österreichische Hochdeutsch gerichtet, das sich durch die "Liebe" seiner Sprecher gegen viel Druck erhalten hat. Dollinger, Rieger-Roschitz und Schwaighofer zeigen auf, wie die Germanisten der Nazizeit den Diskurs wesentlich prägten und wie heutige Skeptiker zwar nichts mehr mit diesem Gedankengut zu tun haben, aber oft unreflektiert die selben Argumente ins Treffen führen. Sie ermutigen die Sprecher, sich weiterhin nicht einschüchtern zu lassen und das Wort zu erheben für Anrainer. , Pickerl. , Sackerl. und König mit g. (nicht als ch. ausgesprochen), etcetera. Gerade weil die Welt immer vernetzter wird.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Stefan Dollinger
- Anneliese Rieger-Roschitz
- Simon Schwaighofer
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Österreich
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 136
