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Beschreibung
Deutsch. Die Beiträge dieses Bandes sind der Frage gewidmet, welche Rolle literarische Präsentationen der Vergangenheit bei der Konstruktion, Bewahrung und Modifikation personaler und gruppenbezogener Identitäten spielen können. Der Identitätsbegriff, der den Beiträgen zweier Göttinger Tagungen zu diesem Zweck zu Grunde gelegt wurde, begreift ‚Identität‘ daher nicht als eine überzeitliche Konstante, sondern betont im Gegenteil gerade das Prozesshafte, Fluide, das die Praxis von Identitätskonstruktionen ausmacht. Denn dass es auf der Ebene historischer Denkformen, Repräsentationen, ja ganzer kultureller Imaginarien geschichtsmächtig wirksame Vorstellungen von Zugehörigkeit und Alterität gibt, ist unbestritten. Wie aber werden diese Vorstellungen konstituiert. Auf welcher gedanklichen Grundlage basierten diese Praktiken, und mit welchen gestalterischen Mitteln wurden sie in die Tat umgesetzt. Gegenstand der Untersuchung sind Texte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit, ebenso aber auch bildliche Repräsentationen von Personen und Gruppen. Englisch. How do various literary forms contribute to an engagement with the past to construct a sense of individual or collective identity. To answer this question, the authors of this volume investigate the use of different dramatic strategies as a practice of creating identity in the written, often illustrated depictions of the past during the transition from the Middle Ages to early modernity.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Ludger Grenzmann
- Burkhard Hasebrink
- Frank Rexroth
Kollektion
- Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Neue Folge
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2016
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 344
