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Paradoxien der Unternehmensgeschichtsschreibung
Wissenschaftliche Arbeit zwischen Berufshabitus und sozialer Abhängigkeit
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Beschreibung
Die Frage nach der Glaubwürdigkeit in Geschichtsschreibungen ist zuallererst eine Frage nach den sozialen Rahmenbedingungen ihrer Entstehung. Teresa Brandt untersucht Geschichtsschreibung daher als »sozialen Akt« und zeigt auf, wie bestimmte Mechanismen in unterschiedlichen Formen von Geschichtsschreibung für Glaubwürdigkeit sorgen und welche sozialen Abhängigkeiten Historikerinnen in ihrem Berufshabitus beeinflussen. Ihre Analyse deckt die Widersprüche auf, die zwischen dem Wunsch nach unabhängiger und freier Forschung und gleichzeitiger finanzieller und sozialer Abhängigkeit bestehen. Sie ist ein Plädoyer für die Stärkung des Selbstverständnisses von Historikerinnen und regt zur aktiven Reflexion über die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft an.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Teresa Brandt
Kollektion
- Geschichtstheorie
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2021
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Softcover
Anzahl Seiten
- 280
