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Pornographie und sexuelle Selbstbestimmung
Eine Kritik des Pornographiestrafrechts de lege lata und Vorschläge de lege ferenda
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Beschreibung
Deutsch. Auch wenn es Darstellungen des Sexuellen in unterschiedlichen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten gibt, ist Pornographie ein Begriff der westlichen modernen Welt. Er wird wesentlich durch rechtliche Verbote geformt, die traditionell dem Schutz der Sittlichkeit dienen. Anja Schmidt versucht, das Pornographiestrafrecht konsequent am Maßstab der Gewährleistung sexueller Selbstbestimmung zu hinterfragen. Sie zeigt, dass das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung das Herstellen und Nutzen sexualbezogener Inhalte umfasst, dieses Recht dadurch aber auch auf schwerwiegende Weise verletzt werden kann. Die Autorin schlägt vor, die strafrechtliche Regelung sexualbezogener Inhalte neu zu ordnen, wobei sie zwischen der Wahrnehmung sexuell expliziter Inhalte, bildbasierter sexueller Gewalt, sexueller Belästigung und der Ausbeutung bei der Herstellung sexuell expliziter Inhalte unterscheidet. Englisch. Despite sexuality having been depicted in diverse cultures throughout the ages, pornography is essentially a term of the modern Western world shaped by outmoded legal prohibitions that served to protect morality. In this study, Anja Schmidt shows how criminal law on pornography should be designed to ensure sexual autonomy. Emphasising that German criminal law has so far provided inadequate protection against image-based sexual abuse, she develops a timelier set of legal policy proposals.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Anja Schmidt
Kollektion
- Jus Poenale
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Detailformat
- Leinen
Anzahl Seiten
- 423
