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Postmigrantische Literaturgeschichte
Von der Ausgrenzung bis zum Kampf um gesellschaftliche Veränderung
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Beschreibung
Welche Rolle spielt Literatur im Prozess gesellschaftlicher Veränderung durch Migration. Postmigrantische Literaturgeschichte etabliert einen feldtheoretischen Neuansatz. Sie betrachtet Migrantinnen als festen Bestandteil literarischer Felder, ohne gesellschaftliche Ungleichheit aus dem Blick zu verlieren. Am Beispiel Österreich illustriert Wiebke Sievers, wie sich im Zuge der Nationalisierung unbewusste Grenzziehungen in literarische Felder einschreiben und wie Vladimir Vertlib, Dimitré Dinev, Julya Rabinowich sowie Anna Kim diese mit je eigenen Positionierungen überwinden. Sie entwickeln sich damit zu relevanten, aber nur teils gehörten Stimmen in der öffentlichen Auseinandersetzung über Migration.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Maria Arndt
- Agnes-Heller-Haus
- Universität Innsbruck
- Wiebke Sievers
Kollektion
- Postmigrantische Studien
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2024
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Softcover
Anzahl Seiten
- 396
