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Privileg und Politik
Allyship in feministischen und antirassistischen Bewegungen
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Beschreibung
In sozialen Bewegungen hat sich eine Verhandlung von Machtverhältnissen verbreitet, in deren Zentrum die Begriffe „Privileg“ und „Privilegierte“ stehen und verknüpft werden mit der Handlungsanleitung, „Verbündeter“ - englisch: "ally" - zu werden. Debatten um diesen Privilegiendiskurs verlaufen polarisiert. Das Buch tritt einen Schritt zurück und zeichnet nach, wie antirassistisches und feministisches Bewegungswissen in pädagogischen Arenen (Classroom, Training und Workshop) aufgegriffen wurde, und sich dort zum pädagogisch konturierten Privilegiendiskurs verfestigte. Die Handlungsanleitungen, die die Entwicklung zum „Verbündeten“ als Persönlichkeitswachstum rahmen, sind dabei von liberalen Subjektvorstellungen geprägt, die den Blick auf individualisierende Art verengen. Dabei drohen bewegungsspezifische Aufgaben aus dem Blick zu geraten. Für die sozialen Bewegungen gilt es, einen bewussten Umgang damit zu finden, wofür das Buch unter Rückgriff auf den Fundus des Bewegungswissens Anschlüsse zusammenstellt.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Sebastian Scheele
Zielgruppe
- • Aktivist*innen insbesondere in feministischen und antirassistischen sozialen Bewegungen
- die sich mit den Herausforderungen intersektionaler politischer Praxis befassen
- und gerade auch jenen
- die ein Unwohlsein mit kursierenden Anleitungen zu dieser Praxis verspüren.
- • feministisch und antirassistisch engagierte Studierende
- die den Eindruck bekommen haben
- es gäbe nur ein einziges Modell des Aktivismus und der politischen Praxis
- die "allyship"
- und die bislang wenig – solidarisches
- brauchbares – Gegengewicht zum Privilegiendiskurs und seinen individualisierenden Anleitungen finden.
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 316
