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Beschreibung
Angesichts der rechtspopulistischen Angriffe auf gegenwärtige demokratische Regierungssysteme mögen radikaldemokratische Theorien auf den ersten Blick wie aus der Zeit gefallen erscheinen. Wäre statt Radikalität nicht eher Mäßigung angezeigt. Dieser Band von Oliver Flügel-Martinsen zeigt, dass Theorien radikaler Demokratie vielmehr in der Lage sind, rechtspopulistischen Parteien und ihren perfiden Inanspruchnahmen demokratischer Semantiken etwas entgegenzusetzen und gleichzeitig liberale Demokratien dort zu kritisieren, wo es demokratietheoretisch erforderlich scheint. Folgt man radikalen Theorien der Demokratie, dann zeugt die derzeitige Krise liberaler, repräsentativer Demokratien nicht von einem Ende der Demokratie, sondern mindestens ebenso sehr davon, dass liberale Demokratien nie demokratisch genug gewesen sind.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Oliver Flügel-Martinsen
Kollektion
- Zur Einführung
Erscheinungsjahr
- 2020
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 188
