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Relativität und Bildung
Fachübergreifende Herausforderungen und fachspezifische Grenzen
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Beschreibung
In einer digitalen Gegenwart, in der Fakten medial immer neu (auch halbwahr oder ‚postfaktisch‘) erzählt werden, stellt sich mitunter ein Relativitätsverständnis ein, demzufolge Aussagen (z. B. über moralische und politische Sachverhalte, Wissensbestände und Erkenntnisse) keine absolute Geltung besitzen. Wert- und Moralvorstellungen scheinen im globalen Horizont nur noch in einem ökologisch, ökonomisch und sozial komplexen Beziehungsgefüge entwickelt werden zu können. Diese Dynamik der Relativität spitzt sich in bildungstheoretischer Perspektive noch zu. Relativität erscheint hier zugleich als ein Bildungsziel, das aus der notwendigen Einsicht in die Bedingtheit und Perspektivität von Erkenntnissen, Überzeugungen und Wertesystemen in einer pluralen und demokratischen Gesellschaft erwächst. Dieses Ziel steht jedoch stets in Spannung zu den institutionellen Rahmungen, in denen Bildungsprozesse stattfinden. Der vorliegende Band stellt einen ersten Versuch dar, sich dem Relativitätsproblem in der Bildung in einer interdisziplinären fachdidaktischen Perspektive zu nähern. Deutlich wird, dass sich Orientierung und Gewissheiten nur in bewusster Aufnahme und Reflexion des Relativitätsproblems in konkreten fachlichen Bildungskontexten gewinnen lassen.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Britta Eiben-Zach
- Bernd Grewe
- Friedrich Schweitzer
- Oliver Reis
- Fahimah Ulfat
- Hanna Roose
- Ralf Koerrenz
- Tarek Badawia
- Mario Ziegler
- Roman Bartosch
- Carolin Führer
- Bettina Bussmann
- Bernd Tesch
- Daniel Goldmann
- Ulf Abraham
- Philipp Thomas
- Dietrich Benner
- Carla Cederbaum
- Klaus Feldmann
- Juliane Köster
- Uwe Küchler
- Daniel Löffelmann
- Marco Magirius
- Wolfgang Polleichtner
- Laurenz Volkmann
Kollektion
- Fachdidaktische Forschungen
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 272
